Archiv für Januar 2007

Ramadama – Schanzer Frühjahrsputz 2006 in Ingolstadt

Mittwoch, 31. Januar 2007
Die Ingolstädter Kommunalbetriebe haben die Preise der Ramadama Foto-Aktion 2006 vergeben.
Dr. Thomas Schwaiger, Vorstand der Ingolstädter Kommunalbetriebe, überreichte zusammen mit Rudi Wagner, Leiter des Bereichs Stadtreinigung, und seinen Mitarbeitern die Preise wie Gutscheine und Geldpreise an die „Gewinner“ mit den originellsten Fotos.

Die Aufräumaktion „Ramadama – Schanzer Frühjahrsputz“ war auch vergangenes Jahr ein voller Erfolg. Mehr als 1800 freiwillige Helfer aus Vereinen, Gruppen und Schulen waren im Ingolstädter Stadtgebiet unterwegs und haben achtlos weggeworfenen Abfall gesammelt. Die Bilanz kann sich sehen lassen: 12 Tonnen Restmüll, 1,6 Tonnen Metallschrott, 52 Autoreifen, vier Fahrräder, zwei Waschmaschinen, vier Autobatterien und drei Computer sprechen für den Erfolg.
Die Ramadama-Aktionen werden von den Ingolstädter Kommunalbetrieben unterstützt und können grundsätzlich das ganze Jahr über durchgeführt werden. So gilt auch für das neue Jahr 2007 der Aufruf – Mitmachen für die Sauberkeit Ingolstadts. Weitere Informationen geben die Abfallberater der Ingolstädter Kommunalbetriebe unter 0841/305-3721 oder sind im Internet unter www.in-kb.de zu finden.
Besonderer Dank gilt auch den zahlreichen Unternehmen, die die Aktionen mit Sach- und Geldspenden freundlicherweise unterstützt haben und somit zum Gelingen beigetragen haben: Büchl Entsorgungswirtschaft GmbH, Backstube Wünsche GmbH, McDonalds, Michael Oblinger Recycling GmbH & Co. KG, Metzgerei Ludwig Walk GmbH, Donautherme Wonnemar, Edeka Handelsgesellschaft Südbayern mbH, Donauland Fleischwerke, Nordbräu Ingolstadt GmbH & Co. KG, Herrnbräu GmbH & Co. KG.

Abschluss des Dino-Monats in der Büchereizeit Ingolstadt

Dienstag, 30. Januar 2007

Die Stadtteilbücherei Südwest schließt ihren Dino-Monat mit einem Bilderbuchkino ab. Am Mittwoch, 31. Januar, gibt es um 15 Uhr Geschichten zum Zuhören und Zuschauen über die riesigen Tiere. Kinder ab fünf Jahren können unter der Telefonnummer 9732-250 für die Veranstaltung angemeldet werden. Das Mitmachen kostet nichts, um einen freiwilligen Unkostenbeitrag wird gebeten. Die Teilnahme bringt drei Sammelpunkte.

Am Donnerstag, 1. Februar, wird der Büchereizeit-Termin, der am 18. Januar wegen des Sturms abgesagt wurde, nachgeholt. Um 15 Uhr sind alle Urzeitforscher erneut in die Stadtbücherei im Herzogskasten eingeladen und eine Mitarbeiterin des Juramuseums Eichstätt stellt sich den Fragen der Kinder. Alle wissen, dass vor 150 Millionen Jahren der Juravenator in unserer Heimat lebte, und dass der Urvogel Archaeopteryx in der Nähe von Eichstätt gefunden wurde, ist vielen bekannt. Frau Ückermann erzählt über die Dinos, wie sie lebten, wie sie aussahen, welche Arten in unserer Umgebung lebten. Sie bringt auch einen Dino-Schädel und kleinere Versteinerungen mit. Man kann zuhören, staunen und lernen.

Alle Dinosaurier-Experten ab fünf Jahren und alle, die es noch werden wollen, sind eingeladen, diese „Büchereizeit“ zu besuchen und ihre Kenntnisse zu erweitern. Auch Erwachsene dürfen von den Büchereizeit-Besuchern mitgebracht werden. Kostenlose Eintrittskarten für die Veranstaltung können in der Stadtbücherei im Herzogskasten abgeholt oder unter Tel. 0841 305-1839 bestellt werden. Ein freiwilliger Unkostenbeitrag ist erwünscht. Für diese Veranstaltung gibt es zwei Treuepunkte.

41. Altöttinger Pilgerfahrt nach Freising

Montag, 29. Januar 2007

Seit über vierzig Jahren ist es Tradition, dass jeweils mehrere Hundert Pfarrangehörige aus Altötting und Umgebung eine gemeinsame Wallfahrt in Orte und Regionen unternehmen, aus denen alljährlich zahlreiche Pilger in das bayerische Nationalheiligtum kommen. Heuer wird die „Altöttinger Pilgerfahrt“ am Sonntag, den 11. März unter der geistlichen Leitung von Stadtpfarrer und Stiftspropst Msgr. Günther Mandl nach Freising führen. Gefahren wird wieder mit einem Sonderzug der SüdostBayernBahn.

Die Abfahrt ist um 6.43 Uhr am Bahnhof Altötting. Zustiegsmöglichkeiten gibt es in Heiligenstatt, Tüßling und Mühldorf. Die organisatorische und technische Leitung der Pilgerfahrt wird in bewährter Weise vom Altöttinger Wallfahrts- und Verkehrsbüro übernommen.

Den Pilgergottesdienst in der Freisinger Pfarrkirche St. Georg wird Stiftspropst Mandl zusammen mit Stadtpfarrer Michael Schlosser zelebrieren. Die musikalische Umrahmung der Messe übernimmt erneut der Altöttinger Pfarrchor mit einem Instrumentalensemble unter der Leitung von Dr. Franz Köppl.

Für das Mittagessen ist in örtlichen Gasthäusern vorreserviert. Vor Beginn der Schlussandacht wird um ca. 14.00 Uhr eine Domerklärung angeboten. Die feierliche Vesper im Dom findet dann um 15.00 Uhr statt. Anschließend Besichtigungsmöglichkeit der Krypta mit Korbinianschrein.

Die Abfahrt des Sonderzuges in Freising ist für 17.00 Uhr vorgesehen.

Ausführliches Programm und Anmeldung ab 16. Februar 2006 im Wallfahrts- und Verkehrsbüro Altötting, Telefon 08671 5062-19

6. Internationaler Wallfahrts- und Tourismuskongress in Altötting

Montag, 29. Januar 2007

Am Mittwoch 24. Januar 2007 fand in Altötting im Hotel Zur Post der 6. Internationale Wallfahrts- und Tourismuskongress im Rahmen von COESIMA statt.

Im Rahmen des Projektes COESIMA “Cooperation Européenne des Sites Majeurs d’Accueil” arbeiten die sieben größten europäischen Wallfahrtsorte Tschenstochau, Fatima, Loreto, Lourdes, Santiago de Compostela, Patmos und Altötting zusammen. Ziel des Projektes ist die Schaffung eines dauerthaften Netzes der sieben Städte, um deren Aktivitäten besser organisieren und die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Städte fördern zu können.

Foto: Stadt Nach den Grußworten von Ersten Bürgermeister Herbert Hofauer und Projektchef Francis Latour (Lourdes) begrüßten auch Vertreter der Altöttinger Geistlichkeit, unter Ihnen Domkapitular Alois Furtner, Bischöflicher Administrator der Hl. Kapelle, Stadtpfarrer und Stiftspropst Günther Mandl und Pater Felix Kraus, Wallfahrtskustos und Guardian der Kapuziner, die internationalen Teilnehmer.

Bürgermeister Herbert Hofauer verlas darüber hinaus ein Grußwort aus dem Vatikan, verfasst von Erzbischof Leonardo Sandri, Substitut des Staatssekretariats am Heiligen Stuhl.

Anschließend stellten sich die einzelnen Wallfahrtsstädte mittels Präsentationen oder kurzen Filmen vor, um dem Altöttinger Publikum einen Eindruck des Netzwerkes zu vermitteln. Den Abschluss des Vormittagsprogramms bildete ein Vortrag von Frau Ositha Josten zum Thema “Erfahrungen eines behinderten Menschen: Mut zur Wallfahrt – Reisen ohne Barrieren”. Frau Josten ist selbst durch eine spastische Lähmung an den Rollstuhl gefesselt und erzählte so aus erster Hand von Ihren Erfahrungen zum Thema behindertengerechte Wallfahrt.

Am Nachmittag folgte ein fesselnder Vortrag von Prof. Dr. Walter Raunig, Generaldirektor i.R. d. Staatl. Museums f. Völkerkunde, München zum Thema Wallfahrtstraditionen in den Kulturen der Welt. Im Anschluss referierten Herr. Dr. Günther Hribek vom Institut CenTouris Passau und Herr Christian Kaufhold vom Beratungsinstitut Reppel + Partner über die Ergebnisse einer bundesweiten Telefonbefragung mit dem Titel “Wallfahrtstourismus in Deutschland: Aussterbende Zielgruppen oder neue Potenziale?” Im Rahmen des COESIMA Projektes führt jede Partnerstadt eine Tourismusstudie durch. Erste Ergebnisse aus einem Teil der Studie, nämlich der bundesweiten repräsentativen Telefonbefragung zur Marktpotenzialanalyse, wurden präsentiert. Hierbei betonten die Referenten dass sich Altötting mit einem “Markenartikel” gleichsetzen kann, da die kumulierte Bekanntheit der Wallfahrtsstadt bei 70,4 % liegt.

Anschließend wurde nochmals das Thema Behindertengerechtigkeit aufgefasst. Norberto Tonini, Präsident des Internationalen Büros für sozialen Tourismus (BITS): präsentierte die Ergebnisse einer Befragung im Rahmen der COESIMA Partner zum Thema behindertengerechte Ausstattung der Wallfahrtsorte.

Abgeschlossen wurde der Kongresstag durch ein Schlusswort von Bürgermeister Herbert Hofauer, sowie am Abend eine Ausstellungseröffnugn im Rathaus “Sept regards sur une réalite. Rencontre des pèlerinages” die die Wallfahrtsorte des COESIMA Netzes in Bildern vorstellt. Die Ausstellung ist noch bis 23. Februar zu besichtigen.

„Gestrecktes Gras“ überschwemmt Deutschland – Das Gesundheitsamt der Stadt Ingolstadt warnt

Montag, 29. Januar 2007

In letzter Zeit berichten Cannabis-Konsumenten vermehrt von „gestrecktem Gras“. Das gestreckte Gras ist in ganz Deutschland im Umlauf. Grund des Streckens ist natürlich eine Gewinnsteigerung. Gestreckt wird das Gras mit Quarzsand, Vogelsand, Talkum oder Brix, vereinzelt ist auch von Glas oder Metallstaub die Rede.

Brix ist ein ausschließlich zum Strecken von Hanfblüten entwickeltes Produkt, bestehend aus Flüssigzucker mit Aminosäuren und Hormonen, das ohne Hindernisse bis vor kurzem im Internet bestellt werden konnte. Laut Hersteller kann so das Gewicht des Cannabis-Endproduktes um 22 Prozent gesteigert werden.
In Kifferforen rief man zum Protest gegenüber dem Anbieter auf. Vermutlich hat der Hersteller das Produkt daraufhin aus dem Sortiment genommen oder bietet es unter einem anderen Namen an.

Der Konsum der gestreckten oder behandelten Hanfblüten birgt ein erhebliches gesundheitliches Risiko. Da die Streckstoffe beim Rauchen nicht verbrennen, können sie ungehindert in die Atemwege und in die Lunge gelangen. Folgen sind Atembeschwerden, Atemnot, Entzündungen der Atemwege bis hin zur Staublunge. Zudem besteht ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko.

Der Konsument erkennt das betrügerische Gras daran, dass es zwischen den Zähnen knirscht, beim Rauchen ungewöhnlich stinkt oder durch sein extrem harziges Aussehen auffällt.

Erschreckend ist die Tatsache, dass das Gras trotz seiner unangenehmen Nebenwirkungen von den Konsumenten geraucht wird. Dies liegt vermutlich daran, dass derzeit kaum ungestrecktes Gras zu bekommen ist, aber in erster Linie sicherlich an mangelnden Informationen über die gesundheitlichen Folgen.

Für Fragen und weitere Auskünfte stehen Ihnen die Ärztinnen des Gesundheitsamtes gern zur Verfügung, Tel. 0841 305-1461.

Ariel Zuckermann eröffnet Saison der Stars – Eröffnungskonzert des Georgischen Kammerorchesters Ingolstadt

Samstag, 27. Januar 2007

Große Namen zeichnen die Saison 2007 des Georgischen Kammerorchester Ingolstadt aus. Ariel Zuckermann konnte international renommierte Solisten für die Konzerte seiner ersten Saison als Chefdirigent in Ingolstadt gewinnen. So wird der Pianist Alfredo Perl, hoch gelobt für seine Einspielung der gesamten Beethoven-Sonaten, zur Saisoneröffnung am 31. Januar im Festsaal des Theaters Ingolstadt das Klavierkonzert Nr. 4 von Beethoven interpretieren. Auf dem Programm des Abends stehen außerdem Variationen für Klavier solo sowie Stücke für Streichorchester von Anton Webern und schließlich die fünfte – „Schicksalssinfonie“ – Beethovens.

Der aus Chile stammende Solist Alfredo Perl hat zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben gewonnen. Er ist auf den großen Bühnen der Welt zu Gast, darunter der Wiener Musikverein, der Münchner Herkulessaal, Barbican Centre London oder das Teatro Colón in Buenos Aires.

Chefdirigent Ariel Zuckermann freut sich auf sein offizielles Antrittskonzert und die weitere Arbeit mit dem Orchester: „Schon nach kurzer Zeit habe ich das Georgische Kammerorchester Ingolstadt ins Herz geschlossen. Ich freue mich darauf, mit diesen hervorragenden Musikern ansprechende Programme zu erarbeiten und international gefeierte Solisten bei uns in Ingolstadt zu begrüßen.“ So erwarten musikalische Sternstunden das Publikum mit Künstlern wie der Bratschistin Tabea Zimmermann, dem Cellisten Gautier Capuçon oder dem Pianisten Zoltán Koscis.

Das Abonnement „Perspektiven 2007“ kann noch bis zum 30. Januar 2007 beim Kulturamt der Stadt Ingolstadt, Tel. 0841 305-1815 oder E-Mail kulturamt@ingolstadt.de bestellt werden.

Karten für das Eröffnungskonzert sind an der Theaterkasse Ingolstadt, beim Donaukurier Ticketservice, im Musikhaus Zäch sowie beim Kulturamt der Stadt Ingolstadt, Tel. 0841 305-1811 oder per E-Mail unter kulturamt@ingolstadt.de erhältlich.

Premiere von „Ladies Night“ am Theater Ingolstadt

Freitag, 26. Januar 2007

„Ladies Night“, die Geschichte von sechs arbeitslosen Stahlarbeitern, die ihrem Dasein als Sozialhilfeempfänger entfliehen wollen, indem sie eine Stripper-Gruppe gründen, hat am Samstag, 27. Januar, um 19.30 Uhr im Großen Haus des Theaters Ingolstadt Premiere.

Kein Job, kein Geld, keine Zukunft: Die sechs Männer Dave, Barry, Norman, Graham, Gavin und Wesley, die sich Tag für Tag im tristgrauen Arbeitsamt treffen, sind abgebrannt.
Dave ist geschieden, diverse Gläubiger sind hinter ihm her und das Besuchsrecht für den Sohn steht auf dem Spiel. Norman hat einen vergeblichen Selbstmordversuch unternommen und Graham muss mit ansehen, wie seine Frau mit ihrer Kreditkarte hemmungslos die letzten Geldreserven aufbraucht.

Irgendwie müssen sie alle dringend zu Geld kommen – und so hat schließlich Dave die zündende Idee, eine Strippergruppe zu gründen und im örtlichen Arbeiterclub aufzutreten. Vor dem ersten Auftritt liegen jedoch zwei Wochen mit Tanztraining, Diätplan, Entkleidungsübungen, persönlichen Krisen, Liebesglück und einer Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses. Doch dann stehen sechs Typen auf der Bühne, die es irgendwie geschafft haben, aus ihrer misslichen Situation einen Triumph zu machen. Doch kurz vor dem ersten großen Auftritt bricht Lampenfieber aus. Je näher die Show rückt, desto nervöser werden die Stripper. Und schließlich steht auch ein knapper String als letzte Schamgrenze zur Debatte: Ganz oder gar nicht, das ist hier die Frage.

Mit ihrer Komödie „Ladies Night“ wurden die Autoren Anthony McCarten und Stephen Sinclair, der sich auch als Drehbuchautor für die „Herr der Ringe“-Trilogie einen Namen machte, über Nacht berühmt: „Ladies Night“ ist in ihrer Heimat Neuseeland das erfolgreichste Theaterstück aller Zeiten.

Doch auch in Deutschland sorgt die außergewöhnliche Geschichte um eine Handvoll Männer, die ansingen und antanzen gegen Arbeitslosigkeit und die Tristesse des grauen Alltags, landauf, landab für Furore – und das spätestens seit dem Kino-Knüller „The full monty“ oder „Ganz oder gar nicht“.

Premiere von „Das kalte Herz“ – Märchenhafte Novelle von Wilhelm Hauff

Donnerstag, 25. Januar 2007

Wilhelm Hauffs Märchen „Das kalte Herz“ hat am Donnerstag, 25. Januar, in der Theaterfassung von Jean-Paul Denizon im Großen Haus des Theaters Ingolstadt Premiere. Mit seiner Inszenierung des Theaterstückes, das für Kinder ab zehn Jahren geeignet ist, stellt sich Denizon zum ersten Mal als Regisseur im Theater Ingolstadt vor. Beginn ist um 10 Uhr.

Wilhelm Hauffs vor 150 Jahren niedergeschriebene märchenhafte Novelle „Das kalte Herz“ lebt von intelligenter Vielschichtigkeit und illustrativer Sprachgewalt. Wer ist besser und reicher? Diese Frage treibt die Menschen um und macht sie blind für die wahren Werte. Das Anhäufen von Geld bestimmt den Lebensrhythmus.

Peter Munk ist ein armer Köhler. Stets lässt er sich vom Tanzbodenkönig und vom reichen Ezechiel – „neureichen“ Angebern – provozieren. In ihm wächst der Wunsch, auch reich zu sein. Da Peter ein Sonntagskind ist, hat er drei Wünsche frei, die ihm das Glasmännlein erfüllen wird. Die ersten zwei Wünsche machen Peter reich. Doch Peter wünscht unüberlegt, gierig. Zwar wird er Besitzer einer Glashütte und eines Sportwagens, kann besser tanzen und spielen, ist stärker und schöner als seine Kontrahenten – doch dieses „Glück“ ist mangels Verstand nicht von Dauer.

Peter Munk genießt sein neues Leben in vollen Zügen. Aber die Glashütte vernachlässigt er über seine Wirtshausgänge, so dass sie eines Tages Konkurs geht. Er überschüttet das Glasmännlein deshalb mit Vorwürfen und vertraut sich dem Holländer-Michel an. Dieser verspricht ihm aus der Not zu helfen. Die Hilfe hat jedoch einen hohen Preis, Peters Menschlichkeit. Die Bedingung des Holländer-Michels lautet, Peter Munk möge ihm sein Herz überlassen. Im Austausch dazu erhält er ein steinernes Herz, das ihn gegen jegliches menschliches Mitgefühl immunisiert.
Noch einmal kostet Peter seinen Reichtum und sein gesellschaftliches Ansehen voll aus. Doch sein Herz bleibt dabei kalt und ohne jede Gefühlsregung. Peter Munk ist zwar wohlhabend, aber hat ein Herz aus Stein. Allmählich spürt er die negativen Folgen seines unmenschlichen und sinnentleerten Daseins. Auf dem Höhepunkt seiner Krise erschlägt er im Jähzorn seine eigene Gattin Lisbeth, nur weil sie einem alten Bettler etwas geholfen hat.