Archiv für die Kategorie ‘Altötting’

41. Altöttinger Pilgerfahrt nach Freising

Montag, 29. Januar 2007

Seit über vierzig Jahren ist es Tradition, dass jeweils mehrere Hundert Pfarrangehörige aus Altötting und Umgebung eine gemeinsame Wallfahrt in Orte und Regionen unternehmen, aus denen alljährlich zahlreiche Pilger in das bayerische Nationalheiligtum kommen. Heuer wird die „Altöttinger Pilgerfahrt“ am Sonntag, den 11. März unter der geistlichen Leitung von Stadtpfarrer und Stiftspropst Msgr. Günther Mandl nach Freising führen. Gefahren wird wieder mit einem Sonderzug der SüdostBayernBahn.

Die Abfahrt ist um 6.43 Uhr am Bahnhof Altötting. Zustiegsmöglichkeiten gibt es in Heiligenstatt, Tüßling und Mühldorf. Die organisatorische und technische Leitung der Pilgerfahrt wird in bewährter Weise vom Altöttinger Wallfahrts- und Verkehrsbüro übernommen.

Den Pilgergottesdienst in der Freisinger Pfarrkirche St. Georg wird Stiftspropst Mandl zusammen mit Stadtpfarrer Michael Schlosser zelebrieren. Die musikalische Umrahmung der Messe übernimmt erneut der Altöttinger Pfarrchor mit einem Instrumentalensemble unter der Leitung von Dr. Franz Köppl.

Für das Mittagessen ist in örtlichen Gasthäusern vorreserviert. Vor Beginn der Schlussandacht wird um ca. 14.00 Uhr eine Domerklärung angeboten. Die feierliche Vesper im Dom findet dann um 15.00 Uhr statt. Anschließend Besichtigungsmöglichkeit der Krypta mit Korbinianschrein.

Die Abfahrt des Sonderzuges in Freising ist für 17.00 Uhr vorgesehen.

Ausführliches Programm und Anmeldung ab 16. Februar 2006 im Wallfahrts- und Verkehrsbüro Altötting, Telefon 08671 5062-19

6. Internationaler Wallfahrts- und Tourismuskongress in Altötting

Montag, 29. Januar 2007

Am Mittwoch 24. Januar 2007 fand in Altötting im Hotel Zur Post der 6. Internationale Wallfahrts- und Tourismuskongress im Rahmen von COESIMA statt.

Im Rahmen des Projektes COESIMA “Cooperation Européenne des Sites Majeurs d’Accueil” arbeiten die sieben größten europäischen Wallfahrtsorte Tschenstochau, Fatima, Loreto, Lourdes, Santiago de Compostela, Patmos und Altötting zusammen. Ziel des Projektes ist die Schaffung eines dauerthaften Netzes der sieben Städte, um deren Aktivitäten besser organisieren und die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Städte fördern zu können.

Foto: Stadt Nach den Grußworten von Ersten Bürgermeister Herbert Hofauer und Projektchef Francis Latour (Lourdes) begrüßten auch Vertreter der Altöttinger Geistlichkeit, unter Ihnen Domkapitular Alois Furtner, Bischöflicher Administrator der Hl. Kapelle, Stadtpfarrer und Stiftspropst Günther Mandl und Pater Felix Kraus, Wallfahrtskustos und Guardian der Kapuziner, die internationalen Teilnehmer.

Bürgermeister Herbert Hofauer verlas darüber hinaus ein Grußwort aus dem Vatikan, verfasst von Erzbischof Leonardo Sandri, Substitut des Staatssekretariats am Heiligen Stuhl.

Anschließend stellten sich die einzelnen Wallfahrtsstädte mittels Präsentationen oder kurzen Filmen vor, um dem Altöttinger Publikum einen Eindruck des Netzwerkes zu vermitteln. Den Abschluss des Vormittagsprogramms bildete ein Vortrag von Frau Ositha Josten zum Thema “Erfahrungen eines behinderten Menschen: Mut zur Wallfahrt – Reisen ohne Barrieren”. Frau Josten ist selbst durch eine spastische Lähmung an den Rollstuhl gefesselt und erzählte so aus erster Hand von Ihren Erfahrungen zum Thema behindertengerechte Wallfahrt.

Am Nachmittag folgte ein fesselnder Vortrag von Prof. Dr. Walter Raunig, Generaldirektor i.R. d. Staatl. Museums f. Völkerkunde, München zum Thema Wallfahrtstraditionen in den Kulturen der Welt. Im Anschluss referierten Herr. Dr. Günther Hribek vom Institut CenTouris Passau und Herr Christian Kaufhold vom Beratungsinstitut Reppel + Partner über die Ergebnisse einer bundesweiten Telefonbefragung mit dem Titel “Wallfahrtstourismus in Deutschland: Aussterbende Zielgruppen oder neue Potenziale?” Im Rahmen des COESIMA Projektes führt jede Partnerstadt eine Tourismusstudie durch. Erste Ergebnisse aus einem Teil der Studie, nämlich der bundesweiten repräsentativen Telefonbefragung zur Marktpotenzialanalyse, wurden präsentiert. Hierbei betonten die Referenten dass sich Altötting mit einem “Markenartikel” gleichsetzen kann, da die kumulierte Bekanntheit der Wallfahrtsstadt bei 70,4 % liegt.

Anschließend wurde nochmals das Thema Behindertengerechtigkeit aufgefasst. Norberto Tonini, Präsident des Internationalen Büros für sozialen Tourismus (BITS): präsentierte die Ergebnisse einer Befragung im Rahmen der COESIMA Partner zum Thema behindertengerechte Ausstattung der Wallfahrtsorte.

Abgeschlossen wurde der Kongresstag durch ein Schlusswort von Bürgermeister Herbert Hofauer, sowie am Abend eine Ausstellungseröffnugn im Rathaus “Sept regards sur une réalite. Rencontre des pèlerinages” die die Wallfahrtsorte des COESIMA Netzes in Bildern vorstellt. Die Ausstellung ist noch bis 23. Februar zu besichtigen.

Eröffnung der Ausstellung „Abgebrochene Verbindung“

Mittwoch, 01. November 2006

Werke von Igor Sacharow-Ross in der Stadtgalerie Altötting

„Abgebrochene Verbindung“ lautet der Titel der Ausstellung in der Stadtgalerie Altötting, welche am Sonntag, 22. Oktober 2006, eröffnet wurde. Nach Grußworten des Zweiten Bürgermeisters, Wolfgang Sellner, führte
Professor Dr. Ernst Pöppel vom Humanwissenschaftlichen Zentrum der Ludwig-Maximilian-Universität München durch die Ausstellung.

Die zahlreichen Gäste, unter ihnen auch Vertreter aus Kultur, Politik und Wirtschaft, zeigten sich sehr beeindruckt von diesem Ausstellungsprojekt. Unterstützt wird die Ausstellung von der Verlagsgruppe Passau, vertreten durch Verlegerin Frau Angelika Diekmann und Ausstellungskoordinatorin Frau Dr. Edith Rabenstein. Ein besonderer Dank ging auch an Kunstmäzen Herrn Hans Demmelhuber senior mit Familie, durch deren unverzichtbaren finanziellen Beitrag die Herausgabe eines Kataloges zur Ausstellung ermöglicht wurde.

Unter den Gästen befand sich auch Ministerialdirektor a. D., Dr. Georg Waltner, der seit rund 25 Jahren mit dem Künstler befreundet ist. Dieser lies es sich nicht nehmen Sacharow-Ross persönlich zu dieser gelungenen Ausstellung zu gratulieren.

Igor Sacharow-Ross wurde 1947 in Chabarowsk/Ostsibirien geboren. Er studierte dort an der Pädagogischen Hochschule, arbeitete nach seinem Diplom als Dozent und ging –ohne Erlaubnis de Behörden – 1971 nach Leningrad/St. Petersburg. Bald gehörte er zur nonkonformistischen Kunstszene und wurde westlichen Sammlern und Museumsleuten bekannt. Er war auf Ausstellungen u. a. am Institute of Contermporary Art London, auf der Biennale Venedig und im National Museum of Art in Tokio. 1978 wurde Sacharow-Ross ausgebürgert und kam über Wien und Passau nach München. Heute lebt er mit seiner Frau Alla in Köln und hat auch ein Arbeitsatelier in München.

Sacharow-Ross arbeitet mit verschiedenen Medien. Seine Projekte vermitteln zwischen Kunst und Wissenschaft. Er fühlt sich dem Begriff „Syntopie“ verpflichtet. „Abgebrochene Verbindung“ ist eine Art intermediale Collage. Es ist eine Versuchsanordnung, die Zeichnung, Malerei, Fotografie, Plastik, Architekturfragmente sowie Film, Klang und sprachliche Bezüge integriert. Die Objekte befinden sich in einer der Ausstellungen „Abgebrochene Verbindung“: Stadtgalerie Altötting, Museum Moderner Kunst Passau, in der St. Anna Kapella Passau und im Medienzentrum Passau.

Veranstaltungsort:
Stadtgalerie Altötting
Papst-Benedikt-Platz 3
84503 Altötting

Öffnungszeiten: 22.10. – 26.11.2006, Dienstag – Sonntag, 13:00 – 18:00 Uhr, Montags geschlossen

Ende der Ausstellung „Von Paris nach Bayern“

Mittwoch, 01. November 2006

Am Sonntag, den 24. September 2006 ging die Ausstellung „Von Paris nach Bayern – Das Goldene Rössl und Meisterwerke der französischen Hofkunst um 1400“ zu Ende. Die Ausstellung, die am 20. Juli von Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber eröffnet wurde, kann eine überaus positive Besucherbilanz von über 5000 Gästen aufweisen. Sowohl Besucher aus Altötting, als auch Gäste mit einer Anreise von über 200 km kamen zur Ausstellung in den Wallfahrtsort. Deutliche Aussagen wie „eine tolle Ausstellung“, „super Präsentation“, „beeindruckend“, „coole Kunstwerke“, „überwältigend“, „klein aber fein“ zieren das Gästebuch in dem sich auch Eintragungen in Japanisch und Chinesisch befinden. Neben dem Goldenen Rössl waren herausragende Exponate des Bayerischen Nationalmuseums, des Musée du Louvre, des Schmuckmuseums Pforzheim, des Diözesanmuseums Freising, der Bayerischen Staatsbibliothek und des Universitätsarchivs München zu sehen.
Während der Laufzeit der Ausstellung wurden regelmäßig Führungen durch Experten des Bayerischen Nationalmuseums angeboten. Vor allem das letzte Wochenende war sehr besucherstark, weshalb auch die Öffnungszeiten zum Endspurt hin noch verlängert wurden. Frau Dr. Annette Schomers, Expertin des Bayerischen Nationalmuseums bot am letzten Ausstellungstag nochmals eine Führung an.

Jetzt sind die einzigartigen Exponate wieder an Ihren angestammten Plätzen, das Goldene in seinem neuen „Stall“ im Administrationsgebäude.

Schattenbericht über Simbabwe – Ein Bericht unserer Ehrenbürgerin Frau Dr. Maria Eder

Mittwoch, 01. November 2006

Einst – d. h. vor 1980 – war das Land die Kornkammer Afrikas. 4000 Großfarmer schafften in den fruchtbaren Gegenden des Landes die Basis für den Wohlstand des ehemaligen Rhodesien. Diesen Ruf hat das heutige Simbabwe verloren. Es ist jetzt das Land mit dem steilsten wirtschaftlichen Absturz und der höchsten Inflationsrate der Welt!

Die Katastrophe setzte ein mit der gewaltsamen Enteignung der europäischen Großfarmer und deren angelernten afrikanischen Farm-Arbeitern. Mugabe setzte seine politische Elite von Ministern und Partei Genossen als Besitzer ein. Das gute Land ist den Hunderten von Arbeitslosen ausgeliefert, die sich lediglich um das eigene Überleben kümmern. Im ganzen Land sind 80% arbeitslos.

5,8 Millionen sind zum Überleben auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen.

Mutasa, Minister für nationale Sicherheit erklärte – „we would be better off with 6 Million people only“! (wir wären mit 6 Millionen besser dran!). Die Lebenserwartung der Menschen ist in den letzten 15 Jahren von 61 auf 34 Jahre gesunken!

Mit Gewalt und entgegen aller Menschenrechte setzte dann im Frühjahr 2005 die Politik zur Reduzierung der Bevölkerung ein. Sechs Monate lang waren Polizei und Armee damit beschäftigt, alle illegal gebauten Häuser und Betriebe zu zerstören und die Menschen in den Busch auszusiedeln, wo es nach einer 10-monatigen vollen Regenlosigkeit weder Wasser, noch Nahrung, keine Kliniken und keinen Transport gab. Sie konnten nur mitnehmen was sie tragen konnten. Wir durften den Ausgesiedelten nicht folgen und keine Hilfe anbieten. Eines unserer Waisenkinder, ein 12-jähriger Bub, kam zu Fuß 165 km zu uns zurück um sich Medizin zu holen. 2,5 Millionen Menschen wurden bei dieser Aktion obdachlos!

Internationale Hilfe, z. B. von Unicef, wurde von Mugabe abgelehnt. Eingeführte Nahrung und Medikamente wurden mit hohen Zöllen belastet. Die 1.000-fache Inflation veranlasste viel qualifiziertes medizinisches Personal zur Auswanderung nach SA, Botswana, Amerika, Australien!

Die seit dem Jahr 2005 von der Regierung ermöglichte Aids-Behandlung von Kindern und Erwachsenen kann sich nicht entfalten.

Ich will es am Beispiel vom St. Anne´s Hospital Brunapeg erläutern:

Das Hospital hat ein Einzugsgebiet von 80.000 Menschen. Es ist ein Gebiet am Rand der Kalahari-Wüste. Für die meisten Männer besteht keine Verdienstmöglichkeit. So suchen sie Arbeit in Johannisburg. Von dort kommen sie nur einmal im Jahr, meist an Weihnachten, heim. Sehr oft bringen sie ihren Frauen das Aids-Virus mit.

So sind in dem Einzugsgebiet von Brunapeg viele Kinder und Frauen bereits Träger des Aids-Virus oder auch Aids-krank.

10% der gesamten Bevölkerung sind Waisen – das sind 8.000. Davon sind wieder 25% bereits Aids-Virus-Träger oder Aids-krank, also 2.000. Diese hohe Anzahl müsste bereits dokumentiert und zum entsprechenden Zeitpunkt behandelt werden.

Bisher besteht dort nur für 60 Fälle – Kinder und Erwachsene – die Möglichkeit der Behandlung mit den virushemmenden Medikament, die vom sogen. Global-Fund bezahlt und von zwei holländischen Kollegen verwaltet werden.

Das missionsärztliche Institut Würzburg hilft uns eine erweiterte Versorgung und Flächendeckung der dortigen Aids-Kranken zu erreichen.

Die von Hunger und Krankheit heimgesuchten Menschen sind leidensfähig.

Sie verfügen über eine Kraft die aus ihrem Herzen und dem offenen Ohr für die Not des Blut-Bruders kommt.

In den letzten Jahrzehnten tauchte bei den 360 christlichen Sekten die Bezeichnung „Church-goer“ (Kirchenzugehöriger) auf. Dies ist ein Ausdruck dafür, dass sie das Wissen von Gott in sich tragen, wie ein sakrales Merkmal.

Damit sind sie gut ausgerüstet um der Glaubens Fremdheit der westlichen Welt entgegen zu treten. Sie werden fähig bleiben die Schatten über ihrem Land zu vertreiben und jeden Kleinmut zu besiegen.

November 2006

Frau Dr. Maria Eder ist seit Juli d. J. wieder zurück in Altötting, aber „Ihre Waisenkinder“ brauchen weiterhin unsere Unterstützung!
Darum bitten wir Sie – helfen Sie dieses Elend zu verringern! Mit jedem Euro den Sie spenden helfen Sie den Waisenkindern aus Simbabwe!

Spenden und Überweisungen für das
Projekt AIDS-Waisenhilfe – Dr. Eder an:
Stadt Altötting
Kto-Nr. 16 10
Kreissparkasse Altötting-Burghausen
BLZ: 710 510 10
Kennwort: AIDS-Waisenhilfe – Dr. Eder

Eine Spendenaktion der Stadt Altötting für das Projekt der Missionsärztin und Ehrenbürgerin der Stadt Altötting, Frau Dr. Maria Eder

Advent in Altötting 2006

Mittwoch, 01. November 2006

Das Altöttinger Adventsingen im alpenländischen Stil zählt seit nunmehr 40 Jahren zu den großen vorweihnachtlichen Brauchtumsveranstaltungen in Oberbayern. Die stets festlich geschmückte St. Anna-Wallfahrtsbasilika bildet einen unvergleichlichen Rahmen für das Singen und Musizieren bekannter Vokal- und Instrumentalgruppen aus dem bayerischen Oberland und Salzburg. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich die Auftritte der „Altöttinger Kapellsingknaben und Mädchenkantorei“ mit ihrem Dirigenten Herbert Hager. Über 5.000 Besucher kommen zu den sechs Aufführungen während der ersten drei Adventwochen, viele davon in Bussen und teils mit Sonderzügen aus Bayern, Baden-Württemberg, dem Rheinland und Österreich. Termine: 2., 6., 9., 13., 16., 18. Dezember, jeweils 19.00 Uhr.

Eine ideale Einstimmung auf das Singen ist ein Spaziergang über den weitläufigen, von prächtigen Barockgebäuden gesäumten Kapellplatz mit „einem der schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands“ und der Krippenspazierung (Führung).
Der Altöttinger Christkindlmarkt wird am 1. Dezember um 17.30 Uhr feierlich eröffnet und dauert bis 19. Dezember.

Öffnungszeiten:

Montag – Freitag 14.00 – 20.00 Uhr und Sa./So. 11.00 – 20.00 Uhr.

Das vorweihnachtliche Programm wird darüber hinaus durch weitere hochkarätige Konzerte abgerundet, darunter der Münchner Brahms-Chor, die Altöttinger Kapellsingknaben und die Mädchenkantorei sowie die Berufsfachschule für Musik. Ein besonderes Highlight stellt auch das große Weihnachtskonzert mit den Regensburger Domspatzen am 10. Dezember um 16.00 Uhr in der Basilika St. Anna dar. Weihnachtliche Texte werden von dem bekannte Schauspieler Christian Wolff dargeboten und vom Ensemble Classique umrahmt.

Informationen und Kartenvorverkauf:

Wallfahrts- und Verkehrsbüro Altötting
Kartentelefon 08671/50 62-73 / Fax 08671/85858
E-Mail info@altoetting-touristinfo.de

2. Öttinger Seifenkistenrennen

Mittwoch, 01. November 2006

Mit Spannung fieberten die 43 Mädchen und Jungen auf die ersten Testfahrten mit ihren selbstgebauten Seifenkisten hin. Am letzten Wochenende im September war es dann so weit: Die Piloten starteten mit ihren selbst gefertigten Holzkisten an der Herrenmühle in Altötting und sausten Richtung Neuötting zum Schützenhaus auf der 250 Meter langen Rennpiste hinab. Die Schirmherrschaft der städteverbindenden Veranstaltung übernahm MdB Stephan Mayer, der auch die Pokale stiftete. Zur Begrüßung und Eröffnung des Rennens fuhr er in einem Elektroauto die Strecke ab.
Die Startrampe, die für den nötigen Schwung sorgte, fertigten Schüler der Staatlichen Berufsschule Altötting unter Leitung des Fachlehrers Alois Huber.

Herbert Aigner informierte als Rennstreckensprecher Zuschauer und Beteiligte ständig über den Rennverlauf und spielte immer wieder anfeuernde Musik ein. Auch dank des traumhaften spätsommerlichen Wetters freuten sich die Teilnehmer und Organisatoren über den rundum gelungenen unfallfreien und kurzweiligen Rennverlauf.

Organisiert hatten das Rennen die beiden Städte Altötting und Neuötting im Rahmen ihrer Ferienprogramme. Altöttings Jugendreferent Stephan Antwerpen sowie die Jugendpfleger Dieter Prenninger-Hackl und Kathrin Preiß – beide von der Alt-Neuöttinger Jugendarbeit – hatten die Rennleitung. Unterstützt wurden sie von zahlreichen Helfern aus der Jugendfeuerwehr Altötting und dem Fanclub „De rod`n Edinga“, den Anliegern der Strecke und durch das Sponsoring der Raiffeisen-Volksbank Altötting.

Die Sieger der Konkurrenz wurden mit einer professionellen Zeitnehmung festgestellt. Die Rennfahrer traten nicht nur in der Rennklasse „Seifenkiste“ an. In der offenen Klasse meldeten sich diejenigen an, deren Fahrzeug von den üblichen Seifenkisten abwich oder als Mini-Car bezeichnet wird. Dazu kam heuer erstmalig die Klasse „Bobbycar“. Genau ein Rennfahrer traute sich hier: Der sechsjährige Andi Maier. Eine Bildergalerie vom Rennen ist auf der Homepage www.anjar.de zu finden.

Bayerntour mit Carolin Reiber in Altötting aufgezeichnet

Mittwoch, 01. November 2006
Am 22. August 2006 wurde auf dem Kapellplatz vom Bayerischen Rundfunk die Sendung „Bayerntour“ mit Moderatorin Carolin Reiber aufgezeichnet. Hunderte Zuschauer und Schaulustige bekamen einen Eindruck, wie es beim Fernsehen hinter den Kulissen abläuft. Die „Bayerntour“ gastierte zum ersten Mal in Altötting und ist eine höchst beliebte Sendereihe des Bayerischen Rundfunks. Die Sendung wird einmal im Monat von verschiedenen Orten in Bayern ausgestrahlt. Der Drehort Altötting liegt der Moderatorin besonders am Herzen, da sie mit ihrer Familie schon öfters hier war. Carolin Reiber unterhielt sich mit bekannten und interessanten Persönlichkeiten aus Altötting und der Region. Leitthema der Veranstaltung war natürlich der bevorstehende Besuch Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI. am 11. September. Bereits im Vorfeld filmte ein Fernsehteam an sieben Drehtagen verschiedene Beiträge rund um die Wallfahrtsstadt, die während der Aufzeichnung gezeigt wurden. Umrahmt wurde die Fernsehsendung von der Theatergruppe ANTHA, die in nostalgischen Kostümen einen alten Tanz aufführte und mit bayerischer Blasmusik von der Musikkapelle Altötting unter der Leitung von Karlmann Kanzler.

Ausgestrahlt wird die Sendung am 6. September 2006 um 20.15 Uhr im Bayerischen Fernsehen.

Wallfahrtsstadt Altötting benennt Platz nach Papst Benedikt XVI.

Mittwoch, 01. November 2006

Am 17.05.2006 teilte Erster Bürgermeister Herbert Hofauer Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI. mit, dass der Altöttinger Stadtrat in seiner Mai-Sitzung beschlossen habe, im Zentrum der Wallfahrtsstadt Altötting einen Platz nach Papst Benedikt XVI. zu benennen. Dabei fiel die Wahl auf den Platz vor der Altöttinger Stadtgalerie, der sich nur wenige Meter vom Oktogon der Heiligen Kapelle entfernt befindet, unmittelbar neben dem Kongregationssaal der Marianischen Männerkongregation und dem Kapuzinerkloster St. Magdalena gelegen. Nachdem sich am Gebäude des Kongregationssaales seit vielen Jahren ein Denkmal für Papst Johannes Paul II. befindet, das an dessen Besuch vom 18. bis 19. November 1980 in Altötting erinnert und insbesondere wegen der räumlichen Nähe zum Heiligtum Unserer Lieben Frau von Altötting, erschien der Stadt dieser Platz, der sich inmitten des Wallfahrtszentrums befindet, besonders geeignet.

Heute nun hat Erster Bürgermeister Herbert Hofauer die offizielle Nachricht des Kardinalstaatssekretariats aus dem Vatikan erreicht. Mit Schreiben vom 12. August 2006 teilt Erzbischof Leonardo Sandri, Substitut des Staatssekretariats, folgendes mit:

„Sehr geehrter Herr Bürgermeister Hofauer!
Mit Ihrem werten Schreiben vom 17. Mai des Jahres haben Sie dem Heiligen Vater Papst Benedikt XVI. Ihre im Stadtrat erörterte Absicht vorgetragen, einen Platz im Zentrum der Wallfahrtsstadt nach Seiner Heiligkeit zu benennen. In hohem Auftrag freue ich mich, Ihnen mitteilen zu können, dass Ihr ehrerbietiges Vorhaben die Zustimmung des Heiligen Vaters gefunden hat. In der frohen Erwartung des baldigen Papstbesuches in der Wallfahrtsstadt Altötting versichere ich Sie meiner vorzüglichen Hochachtung und entbiete Ihnen freundliche Grüße. Erzbischof Leonardo Sandri, Substitut des Staatssekretariats“.

Die Benennung des Platzes zum „Papst-Benedikt-Platz“ erfolgt nach dem Besuch Seiner Heiligkeit in Altötting am 11. September 2006.

Eröffnung der Ausstellung „Von Paris nach Bayern – Das Goldene Rössl und Meisterwerke der französischen Hofkunst um 1400“

Mittwoch, 01. November 2006

Eine Ausstellung des Bayerischen Nationalmuseums und der Stadt Altötting in Zusammenarbeit mit dem Musée du Louvre

Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber kam auf Einladung von Bürgermeister Herbert Hofauer als Schirmherr zur Eröffnung der Ausstellung”Von Paris nach Bayern – Das Goldene Rössl und Meisterwerke der französischen Hofkunst um 1400″ nach Altötting. Seine Ehefrau Karin Stoiber begleitete ihn. Am Donnerstag, 20. Juli 2006 eröffnete der Bayerische Ministerpräsident nach Grußworten von Bürgermeister Herbert Hofauer, Prälat Alois Furtner und Henri Loyrette, Generaldirektor des Musée du Louvre, die Ausstellung, die noch bis 24. September 2006 in der Altöttinger Stadtgalerie zu besichtigen ist. Frau Dr. Renate Eikelmann, Generaldirektorin des Bayerischen Nationalmuseums führte anschließend durch die Ausstellung. Die zahlreichen Gäste, unter ihnen auch Vertreter aus Politik und Wirtschaft, zeigten sich sehr beeindruckt von diesem kulturellen Jahrhundertereignis in der Kreis- und Wallfahrtsstadt. Im Vorfeld der Eröffnung trug sich der Ministerpräsident im Rahmen eines großen Empfangs im Sitzungssaal des Rathauses in das “Goldene Buch” der Stadt Altötting ein.

Seit annähernd 500 Jahren birgt Altötting ein weltbedeutendes Kunstwerk – das „Goldene Rössl“. Dieses bisher in der Schatzkammer aufbewahrte Meisterstück der Pariser Hofkunst um 1400 – eigentlich ein prunkvolles Marienaltärchen – kam bereits 1509 zusammen mit weiteren Kleinodien aus dem französischen Kronschatz in den Besitz der Heiligen Kapelle zu Altötting zum Ausgleich von Kriegsanleihen für den Landshuter Erbfolgekrieg.

Im Jahr 2004 kehrte das „Rössl“ nach 500 Jahren erstmals an seinen französischen Ursprungsort zurück. Es stand im Mittelpunkt der Sonderausstellung „Paris 1400. Les arts sous Charles VI“ im berühmten Museum Louvre.

Die im Rahmen der Vernissage von Bürgermeister Herbert Hofauer geknüpften Kontakte und insbesondere das großzügige Entgegenkommen von Herrn Generaldirektor Henri Loyrette ermöglichten heuer die Durchführung der Ausstellung „Von Paris nach Bayern – Das Goldene Rössl und Meisterwerke der französischen Hofkunst um 1400“ in der Altöttinger Stadtgalerie.

Mit herausragenden Leihgaben aus dem Musée du Louvre sind in Altötting wertvolle Pretiosen der höfischen Kunst vereint. Neben einer weiteren vielfigurigen Goldemailarbeit, die aus dem Schatz des Herzogs der Bretagne stammt und heute im Louvre verwahrt wird, veranschaulichen anspruchsvolle Werke der Steinschneidekunst, Skulptur und Buchmalerei ein facettenreiches Bild des Kunstschaffens an den französischen Höfen.

Untern den Ehrengästen wurden gesichtet:

Generalvikar Dr. Klaus Metzl, Administrator Alois Furtner, Stiftspropst Günther Mandl, Pater Guardian Felix Kraus, Hildegund Holzheid (Präsidentin des Bayerischen Verfassungsgerichtshofes und des Oberlandesgerichts München a. D.), Generalkonsul der Republik Frankreich Jean-Claude Schlumberger, Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer, Landtagsabgeordnete Ingrid Heckner, Staatsminister a. D. Gerold Tandler, Frau Regierungs-Vizepräsidentin Heidrun Piwernetz, Herr Regierungspräsident a. D. Werner-Hans Böhm, Herr Landrat Erwin Schneider, Herr Landrat Hanns Dorfner (Passau), vom  Musée Louvre Paris Generaldirektor Henri Loyrette und Konservatorin Elisabeth Antoine, vom Bayerischen Nationalmuseum Generaldirektorin Dr. Renate Eikelmann. Die Hauptsponsoren der Ausstellung, die OMV Deutschland GmbH und die Raiffeisen-Volksbank in den Landkreisen Altötting und Mühldorf waren vertraten durch Geschäftsführer Dr. Alois Virag und Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Altmüller.

Öffnungszeiten:

21.07. – 24.09.2006
Dienstag – Sonntag und 14.08.
10:30 Uhr – 12:30 Uhr und 14:00 Uhr – 16:00 Uhr