Archiv für die Kategorie ‘Ingolstadt’

1. Deutsche Brass Band Meisterschaft – Hochkarätiger Wettstreit unter Blechbläsern

Mittwoch, 16. April 2008

Brass Band Musik ist in Deutschland noch weitgehend unbekannt, doch die Blechbläserensembles finden seit einigen Jahren auch hier immer mehr Anhänger. Nun wird erstmals eine Deutsche Brass Band Meisterschaft ausgerichtet, und Ingolstadt darf der Gastgeber für dieses musikalische Ereignis am 19. April sein.

Vor rund drei Jahren wurde die Bayerische Brass Band Akademie – 3 BA – gegründet und damit an die Tradition der Brass Bands angeknüpft, die ab 1830 von den englischen Kohlebergbaugebieten ausging, aber auch an die der bayerischen Militärkapellen, die vor über hundert Jahren praktisch von der Bildfläche verschwunden sind.
„Die Brass Band Musik lebt von ihren Wettbewerben“, so Claus-Peter Wittmann, der erste Vorsitzende der Bayerischen Brass Band Akademie. Im Ausland gebe es zahlreiche Leistungsvergleiche, allein in Großbritannien jedes Jahr zwischen 40 und 60.

In Deutschland gibt es momentan 18 Brass Bands, zur Deutschen Meisterschaft haben sich neun Gruppen angemeldet.
Die Meisterschaft findet am Samstag, 19. April von 9 bis 18 Uhr im Festsaal des Theaters statt. Den ganzen Tag über gibt es auf einer überdachten Bühne in der Fußgängerzone Konzerte mit Brass Bands und Blasorchestern aus der Region.

Für ein großes Galakonzert am selben Abend um 20 Uhr im Festsaal des Theaters konnte mit der Oberaargauer Brass Band ein europäisches Spitzenorchester gewonnen werden.
Karten für dieses Konzert können zum Preis von 17 Euro an der Theaterkasse oder im Donaukurier Ticketoffice erworben werden.

Auch am Sonntag, 20. April besteht noch Gelegenheit Brass Bands zu hören. Um 10, 13 und 14 Uhr spielen Teilnehmer der Deutschen Meisterschaft noch einmal in der Fußgängerzone.
Um 11 Uhr ist zudem ein Gottesdienst in St. Moritz, der von Cologne Concert Brass und der Bayerischen Brass Band Akademie gestaltet wird.

Pionierkaserne Ingolstadt

Mittwoch, 16. April 2008

Eine der größten Baustellen der Region in den Jahren 2007/2008 befindet sich in Ingolstadt. Auf einer Fläche von ca. 27 Hektar entsteht hier östlich der Altstadt ein militärisches Großprojekt, das für die Stadt und das Umland von nachhaltiger Bedeutung ist.

Mit einer Gesamtinvestitionssumme von etwa 130 Millionen Euro realisiert der Bund ein ebenso ehrgeiziges wie großes Bauprojekt. Angesiedelt wird hier die Pionierschule und Fachschule des Heeres für Bautechnik, die bisher in München war, das Gebirgsbataillon 8, bisher in Brannenburg, die Sanitätsstaffel Ingolstadt, ein Bundeswehrdienstleistungszentrum sowie die multinationale Ausbildungseinrichtung ENTEC.

Errichtet werden nach Plänen des international renommierten Architekturbüro Gerkan Marg und Partner aus Hamburg unter anderem Unterkunftsgebäude mit ca. 650 Wohnräumen, zwei Sporthallen, Hörsaalgebäude und Ausbildungshallen. Daneben werden 25 bestehende Gebäude saniert. Insgesamt entstehen hier gut 1300, zu großen Teilen hochqualifizierte militärische Arbeitsplätze.

Dies setzt die nunmehr fast 200-jährige Tradition der Pioniere in Ingolstadt – der Festungsstadt, die 1828 zur Bayerischen Landesfestung ausgerufen wurde – fort und bringt entscheidende Impulse für die Entwicklung der prosperierenden Großstadt im Zentrum Bayerns.

Von nicht geringerer Bedeutung ist aber auch die Tatsache, dass neben dem Grundstück der künftigen Pionierschule ca. 13 Hektar bisher militärisch genutzte Fläche für andere Nutzungen frei werden.
Aus stadtplanerischer Sicht ist dieses Areal vor allem wegen der innenstadtnahen Lage und der sehr guten Verkehrsanbindung hoch interessant. Unter anderem wird es möglich sein, bislang getrennte Stadtgebiete miteinander zu verbinden. Die Nähe zur Altstadt, die in der Umgebung vorhandene Infrastruktur und der nördlich angrenzende Grünzug lassen diese Konversionsfläche ideal zur Ansiedlung hochwertiger Nutzungen, insbesondere im Bereich des Wohnungsbaus erscheinen. Denkbar ist es, auf einem Bruttobauland von gut 80.000 m² neben gewerblichen Flächen und Büronutzungen auch Wohnraum für bis zu 1000 Menschen zu schaffen.

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt (IFG) hat das Gelände zwischenzeitlich erworben, um die städtebauliche Entwicklung im Sinne der Stadt sicherstellen zu können.

Für die Stadt Ingolstadt und die Stadtplanung wird die Entwicklung dieser Flächen eine große städtebauliche Chance und eine der Schwerpunktaufgaben der kommenden Jahre darstellen.

Premiere MAMMA MEDEA – Tragödie von Tom Lanoye nach Apollonios von Rhodos und Euripides

Dienstag, 15. April 2008

Am 18. April um 20 Uhr in der Werkstattbühne

Die Geschichte der Medea ist ein Mythos. Seit jeher fesselt diese Frau, die in der Literatur eine tiefe Blutspur hinter sich her zieht. Medea steht für rasenden Hass und grausame Rache, dunkle Zauberei, Verrat an Bruder und Vater, Brudermord und Kindsmord. Medea ist „der schwarze Todesengel, die Führerin in den Tod, die zerstört und zerstört wird, ohne selbst zu sterben“.
Wer wagt es heute noch, sein Kind Medea zu nennen?!

Gleichwohl ist es die Ambivalenz dieser Gestalt, die ihr Faszinosum ausmacht, denn Medea steht auch für unendliche und bedingungslose Liebe, Gastfreundschaft und Beistand. Und für eine Frau, die sich nicht der patriarchischen Autokratie des vor-christlichen Griechenlands unterwirft, sondern den Geschlechterkampf bis zur letzten Konsequenz austrägt.
Es waren vor allem die antiken Dichter Euripides im fünften und Apollonius von Rhodius im dritten Jahrhundert vor Christus, die den Mythos Medea verbreiteten.

Der belgische Autor Tom Lanoye – bekannt geworden mit „Schlachten!“, seiner Adaption der Shakespearschen Rosenkriege – lässt sein Drama „Mamma Medea“ deutlich früher als bei Euripides einsetzen, nämlich nicht erst in Korinth, sondern bereits in Kolchis: Jason, Anführer der griechischen Argonauten, ist nach langer Fahrt endlich im fremden rauen Kolchis gelandet und fordert nun von König Aietes das goldene Vlies zurück. Dieser stellt ihm jedoch zuvor eine übermenschliche Aufgabe, an der er scheitern muss. Aietes’ zauberkundige Tochter Medea, in wilder Liebe zu Jason entflammt, hilft ihm, die Aufgabe zu lösen und das goldene Vlies zu rauben. Zusammen flüchten sie aus Kolchis, verfolgt von Medeas Bruder Apsyrtos. Medea und Jason locken Apsyrtos in einen Hinterhalt, töten ihn und können schließlich dank der Hilfe der Zauberin Kirke endgültig entkommen.

Jahre später, in Korinth: Die Ehe Jasons und Medeas hat inzwischen tiefe Risse bekommen. Jason will die junge Kreusa, König Kreons Tochter, zur Zweitfrau nehmen und Medea abschieben; Jasons beiden Söhne jedoch sollen bei ihm verbleiben. Medea rächt sich fürchterlich, indem sie Kreusa und Kreon tötet. Jason, außer sich vor Zorn, und Medea stehen sich ein letztes Mal ge-genüber, statt der Liebe herrscht nur noch Krieg – die Kinder sind die Opfer.

Lanoye ist es in „Mamma Medea“ gelungen, den Mythos ins Hier und Jetzt zu holen, ohne die archaische Wucht der antiken Vorlage preiszugeben. Die Begegnung zwischen Kolchern und Griechen entspinnt er vor allem mittels Sprache zum Clash der Kulturen, die „Barbaren“ in Kolchis sind der gebundenen Rede mächtig und sprechen in Versen, während die vermeintlich zivi-lisierten Griechen in zuweilen ruppiger Prosa daher kommen.
Dies schafft einen Kontrast voll innerer Spannung, der immer wieder auch eine gewisse, vom Autor durchaus beabsichtigte, Komik beinhaltet.

Es ist vor allem das Sujet des Fremd-Seins, auf das Lanoyes Augenmerk liegt, er unterteilt sein Drama in zwei Teile und nennt sie „ZU HAUSE / IN DER FREMDE“ und „IN DER FREMDE / ZU HAUSE“. Lanoye lässt mit Medea und Jason zwei Menschen aufeinander prallen, die für die Zeit ihrer Liebe ihre Fremdheit überwinden, um sich dann später im Hass ihr neu zu ergeben.

In der Inszenierung von Martin Schulze spielen Aurel Bereuter, Daniel Breitfelder, Manuela Brugger, Olaf Danner, Susanne Engelhardt, Peter Greif, Ralf Lichtenberg, Chris Nonnast, Enrico Spohn, Matthias Winde. Die Ausstattung stammt von Ulrich Leitner. Karten gibt es an der Theaterkasse, tel. 0841/9813200 oder online unter www.theater.ingolstadt.de.

Rotary Club vergibt Sozialpreis – 8000 Euro für soziales Engagement

Dienstag, 15. April 2008

Zum 5. Mal vergibt der Rotary Club Ingolstadt in diesem Jahr einen Sozialpreis in Höhe von 8000 Euro. Der Preis wird an sozial tätige Institutionen oder Personen in Ingolstadt und der Region vergeben, entweder an einen oder verteilt auf mehrere Preisträger.
Die Vergabe ist projektbezogen, um ein bereits laufendes soziales Projekt oder ein neues Projekt, das mit der Preissumme in Angriff genommen werden soll, zu unterstützen. Im vergangenen Jahr wurden beispielsweise Arbeitsmaterialien für die Alzheimer Gesellschaft finanziert, so Paul Wegmann vom Rotary Club.
Über die Vergabe entscheidet ein Gremium aus sechs Personen, wobei vier Mitglieder des Rotary Clubs Ingolstadt sind.

Die entsprechende Einrichtung oder Person kann sich entweder selbst um den Sozialpreis bewerben oder für die Vergabe vorgeschlagen werden. Die Bewerbungen und Vorschläge sind bis zum 2. Mai an den Rotary Ingolstadt Unterstützungsverein, z. Hd. Professor Bernd Wegmann, Rathausplatz 3, 85049 Ingolstadt, zu richten. Die E-Mail-Adresse ist: drw@ott-wegmann.de.

Der Rotary Club Ingolstadt hat 62 Mitglieder und ist als älteste rotarische Einrichtung der Region seit knapp 50 Jahren caritativ, sozial und kulturell engagiert. Neben dem Sozialpreis vergibt er jedes Jahr auch zwei Stipendien für osteuropäische Studenten in Ingolstadt.

JobPerspektive – Maßnahme gegen Langzeitarbeitslosigkeit

Dienstag, 15. April 2008

Wer einem Langzeitarbeitslosen eine Jobperspektive – so auch der Name des bundesweiten Programms der Agentur für Arbeit – verschafft, kann dafür einen Lohnzuschuss von bis zu 75 Prozent des Arbeitsentgeltes erhalten.

Seit 1. April haben alle Arbeitgeber die Möglichkeit, diese Beschäftigungszuschüsse für die Einstellung von langzeitarbeitslosen ALG-II-Empfängern zu beantragen.

Bundesweit könnten bis zu 100.000 Menschen, die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auf absehbare Zeit keine Vermittlungschance haben, wieder eine Perspektive auf Arbeit erhalten.
In Ingolstadt gibt es derzeit 788 Langzeitarbeitslose, etwa 50 von ihnen kämen nach Auskunft von Isfried Fischer, Leiter des Ingolstädter Jobcenters, möglicherweise für dieses Programm in Frage. Vorausgesetzt sind besondere Vermittlungshemmnisse, wie zum Beispiel eine fehlende schulische und berufliche Qualifikation oder gesundheitliche Einschränkungen.

Außerdem darf eine Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt innerhalb der nächsten 24 Monate nicht zu erwarten sein. Weitere Fördervoraussetzung ist, dass mindestens sechs Monate lang erfolglos versucht wurde den Betreffenden aktiv in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln.

Die Arbeitsvermittler und Fallmanager des Ingolstädter Jobcenters beschäftigen sich derzeit intensiv mit den Hilfebedürftigen, die möglicherweise für die Maßnahme in Frage kommen. Sie kennen deren Fähigkeiten und Einschränkungen und beurteilen dementsprechend, ob sie eine bestimmte Tätigkeit in einem Unternehmen ausüben könnten.

Die Mitarbeiter stehen natürlich auch den potentiellen Arbeitgebern beratend zur Seite. Ein Unternehmen, das einem Langzeitarbeitslosen mit einem Arbeitsplatz den Wiedereinstieg ins Berufsleben ermöglicht und diesen auch langfristig integrieren möchte, kann zunächst für bis zu 24 Monate einen Beschäftigungszuschuss erhalten. Dieser Zuschuss kann anschließend auch dauerhaft gewährt werden, falls die Fördervoraussetzungen weiter vorliegen.
Genauere Informationen gibt es unter der Arbeitgeberhotline des Jobcenters unter Tel. 0841 3700-101 oder direkt beim Arbeitgeberteam. Die Ansprechpartnerinnen sind Georgia Schlothauer, Jasmin Schaller und Gordana Bjelic.

Mehr als 60.000 Besucher in den Eisstadien – Beste Bilanz seit zehn Jahren

Sonntag, 13. April 2008

Auf die erfolgreichste Eislaufsaison in den vergangenen zehn Jahren können die Stadtwerke Ingolstadt zurückblicken, freute sich Thomas Hehl, Geschäftsführer der Freizeitanlangen GmbH in der städtischen Pressekonferenz.

Genau 60.119 Eisläuferinnen und Eisläufer wurden bis Ende März gezählt. Das entspricht einer Steigerung von mehr als 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damals waren es gut 37.000 gewesen. Ein besonderer Publikumsmagnet war die samstägliche Eisdisco, in der allein über 10.000 Besucher verzeichnet werden konnten.
Dieser enorme Zuwachs sei vor allem der zweiten Eishalle zu verdanken, die Mitte November 2007 eröffnet wurde, so Hehl. Dort konnten die Publikumsläufe regelmäßig stattfinden und mussten nicht immer wieder wegen schlechten Wetters, wie im nicht überdachten Stadion an der Jahnstraße, oder anderen Veranstaltungen, wie gelegentlich in der Saturn Arena, abgesagt werden.

Nun haben die Schlittschuhläufer erst einmal Pause, doch bereits am 9. August wird der erste Publikums-Eislauf in der Saturn Arena stattfinden.

Bis dahin haben alle Sportler die Gelegenheit, sich im neu renovierten Freibad auszutoben, das rechtzeitig zu den Pfingstferien eröffnet werden soll.

Bodo Rott – Leuchtender Schlamm – Ausstellung in der Harderbastei

Sonntag, 13. April 2008

Vom 13. April bis 18. Mai ist in der Städtischen Galerie in der Harderbastei die Ausstellung „Leuchtender Schlamm“ des Künstlers Bodo Rott zu sehen.

Bodo Rott wurde 1971 in Ingolstadt geboren. Nach dem Studium an der Akademie der bildenden Künste Nürnberg wechselte er an die Hochschule der Künste, Berlin, wo er 1999 zum Meisterschüler ernannt wurde. Der Künstler erhielt verschiedene Preise und Auszeichnungen, und ist mit seinen Werken in zahlreichen Ausstellungen vertreten. Bodo Rott lebt und arbeitet in Berlin.

Die Ausstellung „Leuchtender Schlamm“ in der Städtischen Galerie Harderbastei präsentiert eine Auswahl aktueller Arbeiten Bodo Rotts. Neben Ölgemälden sind auch Aquarelle, Zeichnungen und Lithographien zu sehen.

Rotts Bilder zeigen meist Figuren in alltäglichen Situationen oder idyllischen Szenerien – so erscheint es dem Betrachter zumindest auf den ersten Blick. Bei genauerem Hinsehen jedoch findet man ganz unterschiedliche Elemente, die die Idylle stören, den Betrachter verunsichern und ihn an der Eindeutigkeit des Dargestellten zweifeln lassen.

Nicht nur rufen verschobene Perspektiven und seltsame Größenverhältnisse Irritationen hervor; auch die Umgebung der Figuren, die meist so gehalten ist, dass sie nicht auf Ort und Zeit schließen lässt, lassen die Bildfindungen Rotts oft ins Surreale und Absurde abgleiten. Die alterslosen Gesichter der Figuren, in denen man zunächst oft Kinder zu erkennen glaubt, tragen zu der unheimlichen Atmosphäre bei, die in Bodo Rotts Bildern häufig vorherrscht. Und damit nicht genug: Die naturgetreu gemalten Personen und Gegenstände kombiniert der Künstler mit gestischen Farbspritzern, Teile des Bildes, die vielleicht zur Entschlüsselung hilfreich wären, werden von flächig aufgetragener Farbe verdeckt.
Beim Betrachten von Bodo Rotts leuchtend bunten, nur scheinbar fröhlichen Werken trifft man so immer wieder auf Abgründiges und Unerwartetes.

Die Ausstellung ist Teil der Reihe KunstStücke – Aktuelle Kunst aus der Region, die von den Städtischen Galerien Ingolstadt und dem BBK Obb. Nord & Ingolstadt e.V. veranstaltet wird.

Die Ausstellung ist vom 13. April bis 18. Mai in der Städtischen Galerie Harderbastei, Oberer Graben 55, zu sehen.
Öffnungszeiten: Do bis So und an Feiertagen: 11 bis 18 Uhr.
Der Eintritt ist frei.

Eröffnung ist am 12. April, um 19 Uhr durch Kulturreferent Gabriel Engert mit einer Einführung durch Jochen Meister, Kunsthistoriker.
Der Künstler ist zur Eröffnung und am Sonntag, 13. April von 12 bis 17 Uhr anwesend.

Ingolstädter Perspektiven – Stadtführungen am Wochenende

Sonntag, 13. April 2008

Gleich vier verschiedene Führungen bietet die Ingolstadt Tourismus und Kongress GmbH an diesem Wochenende an.
Am Samstag, 12. April, um 14 Uhr den Klassiker „Ingolstadt entdecken und staunen“. Spannende Details aus der wechselvollen Vergangenheit und Wissenswertes aus der Gegenwart erfahren die Besucher des geführten Rundgangs durch die ehemalige Herzogs-, Universitäts- und Festungsstadt. Zwei kunsthistorische Schätze, das gotische Münster und die barocke Asamkirche, werden besichtigt, eine Vielzahl weiterer Sehenswürdigkeiten wird vorgestellt.

Treffpunkt ist vor dem Alten Rathaus.

Ebenfalls um 14 Uhr am Samstag besteht die Möglichkeit, die Fronte Rechberg zu besichtigen. Die Fronte Rechberg gehört zu den interessantesten und gleichsam geheimnisvollsten Festungsbauten Ingolstadts. Der spezielle Festungsrundgang führt u.a. in die Minengänge unter dem Glacis und in die Poterne unter der Rechbergstraße. Bitte Taschenlampe mitbringen! Die Führung ist für Kinder ab 12 Jahren geeignet.
Der Treffpunkt ist um 14 Uhr in der Rechbergstraße 2. Es können maximal 30 Personen an der Führung teilnehmen.

Karten für beide Führungen gibt es vorab in der Tourist Information im Alten Rathaus zum Preis von 5 Euro, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren sind frei.

Bei einer Pfeifturmbegehung mit einem Gästeführer der Ingolstadt Tourismus und Kongress GmbH am Sonntag, 13. April erschließt sich den Teilnehmern eine völlig neue Perspektive auf Ingolstadt – Trittsicherheit, festes Schuhwerk und Schwindelfreiheit vorausgesetzt, denn insgesamt führen zweihundert Stufen zur Galerie des Pfeifturms, dem ehemaligen städtischen Wachturm. Oben angekommen fasziniert ein großartiger Rundblick auf die Stadt. Der klare fast geometrisch angeordnete Stadtkern wird ebenso sichtbar wie die Mauern, Türme und Tore der vom Mittelalter geprägten Stadt.

Treffpunkt ist um 10.30 und 11.30 Uhr am Aufgang zum Turm in der Moritzstraße.

Die Teilnehmerzahl ist jeweils auf 14 Personen beschränkt, Karten zum Preis von 2,50 Euro (Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre sind frei) gibt es in der Tourist Information im Alten Rathaus.
Dort kann man außerdem für 5 Euro Karten für die Stadtführung am Nachmittag „Ingolstadt – eine bayerische Residenzstadt“ erwerben. Die intensive Spurensuche ist dem spätmittelalterlichen Leben und den Bauten von Ludwig dem Bärtigen gewidmet. Höhepunkte der Führung sind die Privatgemächer des „Gnädigen Herrn“ im Neuen Schloss und die Besichtigung des Feldkirchener Tores.

Treffpunkt ist um 14 Uhr vor dem Alten Rathaus.

Start der 15. Ingolstädter Literaturtage – Literaturfestival mit Theaterschwerpunkt

Mittwoch, 09. April 2008

Am morgigen Freitag, 11. April, um 20 Uhr starten die Ingolstädter Literaturtage in die 15. Runde. Seit 1995 wird Ingolstadt einmal im Jahr zur Hochburg der Gegenwartsliteratur, heuer mit dem Schwerpunkt „Theater“, als Hommage an die Bayerischen Theatertage gedacht, die vom 25. Mai bis 8. Juni in Ingolstadt über die Bühne(n) gehen.

Die Eröffnungsveranstaltung der Literaturtage am Freitag, 11. April, um 20 Uhr in der Harderbastei (Oberer Graben 55) gestaltet der Münchener Dramatiker und Lyriker Albert Ostermaier, der seine Texte mit musikalischer Untermalung durch seinen österreichischen Partner Hans Platzgumer präsentiert. Unter anderem wird Ostermaier auch Auszüge aus seinem Erstlingsroman „Zephyr“ vortragen.

Am Samstag, 13. April, steht ab 19 Uhr das Café „Hohe Schule“ ganz im Zeichen der Ingolstädter Literaturszene. Insgesamt 13 lokale und regionale Schriftsteller/innen präsentieren bis Mitternacht Heiteres und Ernstes, Nachdenkliches und Amüsantes, Dunkles und Erbauliches aus Lyrik und Prosa. Für die musikalische Gestaltung sorgt die Ingolstädter Blues-Legende Hans Stückle mit seinem Partner Volker Linder, die ganz sicher den richtigen „Groove“ liefern werden.

Und am Sonntag, 13. April, stellt der Ingolstädter Autor, Komponist und Maler Klaus W. Sporer um 11 Uhr im Dachgeschoss der VHS nicht nur seinen bereits achten Prosa-Lyrik-Band vor, sondern demonstriert durch die Uraufführung eines Klavierwerks einmal mehr sein vielschichtiges Talent. Einige ausgestellte Gemälde sorgen für ein veritables Gesamtkunstwerk!

Der Eintritt zu diesen drei ersten Veranstaltungen der Literaturtage ist frei!

Sicher zur Schule – Neuauflage der Schulwegpläne für 2008/2009

Mittwoch, 09. April 2008

Damit der Schulweg für die Kinder an den Ingolstädter Volksschulen noch sicherer wird, hat das Amt für Verkehrsmanagement und Geoinformation in Zusammenarbeit mit den Schulen, der Jugendverkehrsschule und der Polizei auch für das kommende Schuljahr aktualisierte Schulwegpläne erstellt.
Diese Schulwegpläne sind Ausschnitte aus dem Stadtplan für den jeweiligen Schulsprengel. Eingearbeitet sind alle verkehrsrelevanten Einrichtungen wie Fußgängerüberwege, Ampelanlagen, Bushaltestellen, Tempo-30-Zonen und Standorte von Schulweghelfern. Diese Inhalte wurden von den Schulen auf Vollständigkeit überprüft und Gefahrenstellen angegeben. Anhand der Pläne können Eltern den sichersten Weg zur Schule und anderen Einrichtungen planen und mit den Kindern einüben. Das Faltblatt enthält darüber hinaus wichtige Informationen zum Thema Kinder und Verkehr.

Der Schulwegplan wird zur Schuleinschreibung an allen Grund- und Förderschulen, und aufgrund entsprechender Nachfrage erstmals auch an den Kindergärten, verteilt. Auf Wunsch können ihn aber auch ältere Schülerinnen und Schüler erhalten.

Im Internet findet man die Schulwegpläne unter: www.ingolstadt.de –> Leben in Ingolstadt –> Verkehr –> Schulwegpläne