Archiv für die Kategorie ‘Ingolstadt’

DER STURM | Das Bayerische Staatsballett zu Gast im Theater Ingolstadt

Mittwoch, 09. April 2008

29.+30. April und 13., 14. + 15. Mai 2008 im Großen Haus

Das Bayerische Staatsballett gastiert mit der Ballettproduktion „Der Sturm“ von Jörg Mannes nach William Shakespeare im Großen Haus des Ingolstädter Theaters.
Das Bayerische Staatsballett zeigt mit dieser Neuproduktion großes neoklassisches Handlungsballett auf Spitze in einem wandlungsfähigen, modernen Bühnenbild und Kostümen, die die Shakespeare-Zeit zitieren.
Das Werk erzählt die Geschichte von Prospero und seiner Tochter Miranda, vom Luftgeist Ariel und dem bösen Sklaven Caliban, erzählt von Raub, Verrat, Großzügigkeit und Verzeihen – vor allem aber von der Liebe zwischen Miranda und Ferdinand, die eine zerrissene Familie wieder vereint.

Jörg Mannes wurde 1985 Mitglied des Balletts der Wiener Staatsoper. Dort tanzte er in Choreographien u. a. von Frederick Ashton, August Bournonville, George Balanchine, John Cranko, William Forsythe, Jirí Kylián, John Neumeier, Rudolf Nurejev, Hans van Manen u. a… Ein Rudolf-Nurejev-Stipendium ermög-lichte ihm 1988 einen sechsmonatigen Aufenthalt an der Opéra de Paris. 1991 ging er als Solotänzer an die Deutsche Oper am Rhein/Düsseldorf und debütierte dort auch mit ersten Choreo-graphien (seit 1994). Gastchoreographien führten ihn u. a. mehrfach nach Montreal, Indianapolis und an das Bolschoi-Theater Moskau. Seit Beginn der Saison 2006/07 ist Jörg Mannes Chefchoreograf der Staatsoper Hannover.

Karten gibt es an der Theaterkasse, unter Tel. 0841/98 13 200 und online unter www.theater.ingolstadt.de

Wahl des Migrationsrats der Stadt Ingolstadt – Gremium für die Interessen der ausländischen Mitbürger

Mittwoch, 09. April 2008

In der Zeit vom 2. bis 8. Juni findet die Wahl von 16 Mitgliedern des Migrationsrats der Stadt Ingolstadt statt. Alle wahlberechtigten Personen werden aufgefordert, spätestens bis 28. April beim Amt für Staatsangehörigkeits- und Ausländerangelegenheiten der Stadt Ingolstadt geeignete Bewerber vorzuschlagen. Für die Wahlvorschläge und Wahlunterlagen müssen amtliche Formblätter verwendet werden, die von der Stadt Ingolstadt hergestellt wurden. Sie können im Neuen Rathaus, Zimmer 107 oder 109, abgeholt oder angefordert werden.

Benennungen können nicht berücksichtigt werden, wenn sie nicht bis spätestens 28. April bei der Stadt Ingolstadt eingegangen und wenn sie nicht auf den amtlich hergestellten Formblättern erfolgt sind. Unberücksichtigt bleiben außerdem nicht-wählbare Bewerber, wenn die Formblätter nicht die erforderlichen Angaben über den Bewerber enthalten oder diese nicht lesbar sind und wenn sie ohne die erforderliche Einverständniserklärung des Bewerbers vorgenommen werden.

Wahlberechtigt sind alle Ausländer, die sich am Wahlstichtag erlaubt im Sinne des § 4 des Aufenthaltsgesetzes in Ingolstadt aufhalten. Außerdem deutsche Staatsangehörige, die daneben noch eine oder mehrere ausländische Staatsangehörigkeiten haben. Sie müssen am Wahlstichtag das 18. Lebensjahr vollendet haben und seit mehr als drei Monaten ununterbrochen in Ingolstadt mit Hauptwohnsitz gemeldet sein.

Vom Wahlrecht ausgeschlossen ist jeder, bei dem ein in Art. 2 des Gemeinde- und Landkreiswahlgesetzes genannter Wahlausschlussgrund vorliegt. Außerdem jeder, der sich um Asyl bewirbt, oder dessen Aufenthalt nur geduldet ist, oder wer im Sinne des § 50 Abs. 1 des Aufenthaltsgesetzes ausreisepflichtig ist.

Wählbar sind die Wahlberechtigten, die am Wahlstichtag das 18. Lebensjahr vollendet haben, seit mindestens einem Jahr ununterbrochen in Ingolstadt mit Hauptwohnsitz angemeldet und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.

Jede/Jeder Wahlberechtigte hat zwei Stimmen, wobei jede Bewerberin/jeder Bewerber nicht mehr als eine Stimme erhalten kann. Gewählt sind die Bewerber mit den meisten Stimmen in der Reihenfolge der Stimmenzahlen. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.
Die Hälfte der 16 zu vergebenden Sitze muss von Ausländern besetzt sein. Ein einzelner Staat oder eine ausländische Ethnie oder Gruppe (z. B. ehemaliges Jugoslawien, Sowjetunion) soll nicht mehr als fünf Sitze erhalten.

Der Abstimmungsraum befindet sich im Kleinen Sitzungssaal des Neuen Rathauses (Rathausplatz 4, 85049 Ingolstadt).
Die Stimmabgabe ist vom 2. bis 8. Juni 2008 täglich von 8 bis 16 Uhr möglich. Am Donnerstag, 5. Juni, kann von 8 bis 17.30 Uhr abgestimmt werden.

DIE PILGER VON MEKKA | Oper von Christoph Willibald Gluck | Gastspiel Bayerische Theaterakademie August Everding München

Mittwoch, 09. April 2008

„Die Pilger von Mekka“, Glucks letzter Beitrag zur opéra comique, entstand 1763 und wurde 1764 unter dem Titel „La rencontre imprévue“ (‚Die unvermutete Begegnung’) in Wien uraufgeführt. Es ist einer der ersten Höhepunkte in der Entwicklung dieses jungen Genres. Als Vorlage diente Gluck das Vaudeville ‚Les Pèlerins de la Mecque’ (1726) von Jean-Claude Gillier, das er ei-ner Sammlung von Pariser Jahrmarktskomödien entnahm.
Zum Inhalt: Prinz Ali und sein Diener Osmin befinden sich auf der Suche nach Rezia und ihren Dienerinnen, die von Seeräubern entführt wurden. Als letztes hoffnungsvolles Ziel haben Ali und Osmin Cairo angesteuert, wo sie in einer Bruderschaft von Bettelmönchen aufgenommen werden. Als sie den entführten Frauen begegnen, verläuft das Wiedersehen anders als erwartet.
‚Die Pilger von Mekka’ gehören zu den ersten ‚Türkenopern’; ein beliebtes Sujet des 18. Jahrhunderts, in dem die anhaltende kriegerische Bedrohung Europas durch die Türken theatral verarbeitet wurde. Einen wichtigen Impuls stellten die ‚Pilger’ für Mozart dar, dessen ‚Entführung aus dem Serail’ ebenfalls dem orientalischen Kolorit verschrieben ist.
Wie sehr Mozart das Werk Glucks schätzte, zeigen die Klaviervariationen KV 455 über das Lied ‚Unser dummer Pöbel meint’, die Mozart zu Ehren Glucks komponierte. ‚Die Pilger von Mekka’ waren im 18. und 19. Jahrhundert äußerst erfolgreich und wurden auf vielen Bühnen Europas gespielt, so schrieb auch der Gluck-Biograph Alfred Einstein: „Die Musik ist von einer melodischen Fülle und einer Zartheit in der Gesangslinie, wie sie in der opéra comique unerhört waren.“

Zum ersten Mal ist das Münchener Kammerorchester unter der musikalischen Leitung von Alexander Liebreich Kooperationspartner in einer Musiktheater-Produktion der Bayerischen Theaterakademie August Everding und der Hochschule für Musik und Theater München. Alexander Liebreich zählt wegen seiner spannungsvollen Programmatik zwischen Barock und neuer Musik zur innovativen Dirigentengeneration.
Die junge Regisseurin Vera Nemirova machte mit ihren Inszenierungen u.a. am Freiburger Theater (2003, Carmen), der Deutschen Oper Berlin (2004, Das Mädchen aus dem goldenen Westen), der Oper Frankfurt (2007, Tannhäuser) und der Wiener Staatsoper (2007, Pique Dame) auf sich aufmerksam und gilt als eines der neuen Regietalente des Musiktheaters.
Für Bühnenbild und Kostüme zeichnet Klaus Werner Noack verantwortlich.

Karten gibt es an der Theaterkasse, unter Tel. 0841/98 13 200 und online unter www.theater.ingolstadt.de
F R Ü H S C H O P P E N
Bereits am Sonntag, 13. April, findet um 11.00 Uhr ein Theaterfrühschoppen zu „Die Pilger von Mekka“ statt. Mit dabei sind Prof. Klaus Zehelein (Präsident der Bayerischen Theaterakademie August Everding), Dramaturg Lucas Reuter und Solisten des Ensemble, die musikalische Kostproben aus der Oper vorstellen werden. Eintritt frei!

Musik im Museum – Ich will den Herren loben allezeit – Geistliche Barockmusik

Mittwoch, 09. April 2008

Das zweite Konzert der Reihe Musik im Museum in diesem Jahr findet am Sonntag, 6. April, um 17 Uhr im Barocksaal des Stadtmuseums statt. Gespielt wird geistliche Musik des Barock.

Im Mittelpunkt stehen zwei Stücke von G.F. Händel, „Rejoice greatly, oh daughter of Zion“ aus dem Messias und „Gloria in excelsis deo“ aus einer handschriftlichen Sammlung von Händel’schen Opernarien für Sopran, zwei Violinen und basso continuo. Daneben erklingen Werke von G. Legrenzi, Rupert Ignaz Mayr, A. Caldara u.a.
Die Solistin des Konzertes ist Roswitha Schmelzl. Die Sängerin, geboren 1975 in Mainburg, erhielt ihre erste musikalische Ausbildung in Blockflöte, Klavier und Gesang von ihrem Vater Rudolf Schmelzl. Nach dem Abitur studierte sie Schulmusik an der Musikhochschule München und Anglistik an der Ludwig-Maximilian-Universität München. 1997/98 war sie Gaststudentin am Conservatory of Birmingham und erhielt Gesangsunterricht bei Andrea Calladine. Nach dem Staatsexamen studierte sie Gesang an der Musikhochschule in München bei Gabriele Kaiser. Ihre Vorliebe gilt der Alten Musik, und so besuchte sie Kurse bei Lars-Ulrik Mortensen und Emma Kirkby. Im April 2001 gewann sie den 1. Preis und den Publikumspreis im Biagio-Marini Wettbewerb in Neuburg a.d. Donau. Sie singt regelmäßig in namhaften Ensembles wie der Gächinger Kantorei Stuttgart unter Helmuth Rilling oder dem Collegium Vocale Gent unter Philippe Herreweghe. Sie konzertierte mit großem Erfolg in Oratorien und anderen Werken z.B. von Bach, Händel, Monteverdi, Schütz, Purcell und Mendelssohn unter anderem in München, Starnberg, Bad Tölz, Regensburg, Straubing, Erlangen, Berlin, Ravenna und Venedig. Seit September 2005 ist sie zudem Stimmbildnerin bei den Regensburger Domspatzen.
Daneben wirken mit: Simon Steinkühler und Sebastian Schlierf (Barockviolinen), Helmut Weigel und Ulrich Sommerrock (Lauten).

Karten gibt es im Vorverkauf beim DK-Office, beim Musikhaus Zäch und an der Museumskasse.

Eine Veranstaltung des Stadtmuseums und der Katholischen Kirche Ingolstadt. Mit freundlicher Unterstützung der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft, der Stadtwerke Ingolstadt und der Volksbank Ingolstadt

Schultheaterfestival im Großen Haus

Donnerstag, 28. Juni 2007

Neun Schulen zeigen ihre Produktionen

Die jährlichen Schultheatertage am Theater Ingolstadt gibt es bereits seit über 30 Jahren. Vom Freitag, 29. Juni, bis Sonntag, 1. Juli, präsentiert sich das Ingolstädter Schultheaterfestival erstmals nun in neuem Gewand im Großen Haus des Theaters.

Insgesamt neun Schulen aus Stadt und Region beteiligen sich am Aufführungsprogramm. Den Auftakt macht am Freitag, 29. Juni, um 16. 30 Uhr, die Ingolstädter Hauptschule an der Lessingstraße mit ihrer Eigenproduktion vom „Gestiefelten Kater“. Um 18 Uhr folgt bereits die Realschule Weißenburg mit einem selbstgemachten Stück unter dem Titel „Vom Fliegen“ und um 20 Uhr schließt sich das Gymnasium Wolnzach mit Ferdinand Raimunds „Der Bauer als Millionär“ an.

Am Samstag, 30. Juni, gibt es ab 12 Uhr erst einmal Theaterworkshops für alle beteiligten Schulen mit Theaterprofis. Dabei gibt es nicht nur spannende Einblicke in Bereich wie Regie (mit Martin Schulze) oder Schauspiel (mit Ensemblemitgliedern), sondern auch theaterpraktische Tipps in Sachen Technik, Maske, Beleuchtung. Die Schüler können die Erfahrungen der Profis somit in ihre Arbeit einfließen lassen.
Um 15 Uhr beginnt am Samstag die erste Vorstellung: Das Gabelsberger-Gymnasium Mainburg zeigt Arthur Schnitzlers „Liebelei“ und anschließend mit einer zweiten Spielgruppe William Shakespeares „Sommernachtstraum“ (Beginn 17 Uhr.) Um 19 Uhr spielt die Theatergruppe Lampenfieber aus Abensberg das Jugendstück „Wer mit wem“ von Cristina Gottfridsson.

Am Sonntag, 1. Juli, beginnt bereits um 12 Uhr die erste Aufführung: Andersens Märchen von der „Chinesischen Nachtigall“ mit der Berufsfachschule Marienheim. Um 14 Uhr zeigt das Ingolstädter Gnadenthal-Gymnasium Arthur Millers „Tod eines Handlungsreisenden“ und um 16 Uhr beendet das Ingolstädter Christoph-Scheiner-Gymnasium mit der Eigenproduktion „Es war einmal ein Märchen…“ das Aufführungsprogramm.

Nach jeder Vorstellung wird es ein Publikumsgespräch im Theaterfoyer geben. Am Samstag, 30. Juni, gibt es nach der letzten Aufführung eine Party im Kleinen Haus mit DJ Olaf Danner.

Am Sonntag, 1. Juli, werden um 18.30 Uhr von einer Fachjury aus Schülern, Lehrern und Theaterleuten die diesjährigen Preise an die jungen Bühnenkünstler verliehen. Die Sparkasse Ingolstadt ist weiterhin großzügiger Partner und Förderer des Schultheaterfestivals.

Theaterpädagogin Melanie Delvos, die das Ingolstädter Schultheaterfestival in diesem Jahr zum ersten Mal leitet, erhofft sich von der Bündelung der Vorstellungen auf drei Tage einen verstärkten Kontakt und Austausch zwischen den teilnehmenden Jugendlichen.

Karten für alle Vorstellungen gibt es an der Theaterkasse, Tel. 0841/9813200. Der Eintritt zur Preisverleihung ist frei!

Parken in der Altstadt

Donnerstag, 28. Juni 2007

Über zentrumsnahe 7.000 Stellplätze stehen zur Verfügung

„Parkplätze sind in Ingolstadt immer frei“, unter diesem Motto begrüßt die Stadt Ingolstadt ihre Bürger und Gäste. Nirgends in vergleichbaren Großstädten Bayerns gibt es so viele innenstadtnahe Parkplätze wie in Ingolstadt. Ganz nach dem Prinzip „Kurze Wege – höhere Gebühr, längere Wege – niedrigere Gebühr“, funktioniert die Parkraumbewirtschaftung auf hohem Niveau.

Die Ziele der Parkraumbewirtschaftung in der Großstadt Ingolstadt sind vor allem die Reduzierung des Parksuchverkehrs, zu jeder Zeit und für jeden Zweck ein freier Parkplatz, der nicht nur sauber und sicher ist, sondern auch hilft, die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt zu steigern. Das Parken fördert die Nutzungsvielfalt der Innenstadt, dient aufgrund des stetig wachsenden Individualverkehrs dem Handel und dem Dienstleistungsgewerbe.

In Ingolstadt stehen den Kurzparkern, über das gesamte Innenstadtgebiet verteilt, zahlreiche Stellplätze und Bereiche zur Verfügung, in denen bis zu 20 Minuten (sogenannte Semmeltaste) kostenfrei geparkt werden kann. Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit diese Kurzparkzonen über einen günstigen Tarif zu belegen.

Für die oberirdischen Parkmöglichkeiten sollen unter Beteiligung der Anlieger die Regelungen überarbeitet werden. Begonnen wurden die Gespräche in diesen Tagen mit Betroffenen des Nordwestviertels der Altstadt. So soll, z.B. eine sogenannte Mischnutzung eingeführt werden, in der Kurzparker und Bewohner gleichberechtigt parken können. Diese Neuerung, soll die speziellen Bedürfnisse von Bewohnern, Geschäftsleuten und Anliegern mehr berücksichtigen und eine bessere Ausnutzung der vorhandenen Stellplätze am Straßenrand erbringen. In Diskussion ist auch die Verlängerung des bisherigen Bewirtschaftungszeitraumes der Kurzparkzonen auf 19 oder 20 Uhr, um den verlängerten Ladenschlusszeiten gerecht zu werden.

Durch die flächendeckende Aufteilung von vier Tiefgaragen, drei Großparkplätzen und den zahlreichen Kurzparkzonen, in und rund um die Altstadt, stehen den Bürgern und Gästen der Stadt Ingolstadt über 7.000 Stellplätze zur Verfügung.

Als Besonderheiten gelten die Tiefgarage „Am Reduit Tilly“, Regimentstraße, mit 440 Stellplätzen im Süden, und dem Parkplatz „Am Festplatz“, Dreizehnerstraße, mit 1.437 Stellplätzen im Norden der Altstadt. Durch eine Tagesgebühr von einem Euro und der Möglichkeit der kostenlosen Nutzung der Busse der Ingolstädter Verkehrsbetriebe zwischen Brückenkopf und Zentralem Omnibusbahnhof, gelang die geschickte Einbindung des öffentlichen Personennahverkehrs an den Parkbetrieb.

Ingolstadt hat in seinen Parkeinrichtungen seit 1992 die gleichen Parktarife. Diese Tatsache, die Einführungen einer kostenfreien halben Stunde und eines degressiven Parktarifes, sorgen mit dafür, dass sich die Auslastung der zur Verfügung stehenden Parkplätze auf einem konstant hohen Niveau befindet.

Jobcenter Ingolstadt im Internet

Montag, 25. Juni 2007

Wichtige Infos auf einen Klick

Unter www.jobcenter-ingolstadt.de stellt sich das Jobcenter Ingolstadt, unter dessen Dach die Agentur für Arbeit und die Stadt Ingolstadt Dienstleistungen für Arbeitgeber und Empfänger von Arbeitslosengeld II bieten, vor. Die Seiten finden sich auch über „Leben in Ingolstadt“ – Fachbereich „Arbeit & Beschäftigung“. Die Aufteilung der Startseite in Themenbereiche ermöglicht einen schnellen Zugriff für die Besucher der Seite.

Betroffene können die verschiedensten Informationen zu den Tätigkeitsfeldern des Jobcenters finden. Der neue Internet-Auftritt liefert einen guten Überblick über die Dienstleistungsangebote für Empfänger von Arbeitslosengeld II, z.B. Öffnungszeiten, Hinweise zur Antragsstellung sowie die Vorstellung von Spezialteams, als auch für Arbeitgeber, wie z.B. die Fördermöglichkeiten bei Neueinstellungen.

Eine große Erleichterung für viele Bürger liegt darin, dass nun sämtliche SGB II-Antragsformulare zum Herunterladen bereitstehen. So können die Antragsteller zu Hause in Ruhe die Formulare studieren und ausfüllen. Eine elektronische Antragsabgabe ist aber nicht möglich, diese muss nach wie vor postalisch oder am besten persönlich erfolgen.

Eine Fragen- und Antwortenliste für häufig wiederkehrende Fragen findet sich unter „Fragen / Lexikon“ mit einem zusätzlichen Link zum Internetangebot der Agentur für Arbeit. Diese kann sowohl bei beim Ausfüllen des Antrages, als auch bei vielen anderen Fragen von großem Nutzen sein. Viele Irrtümer und Fehler, die zum Teil auch zu wirklichen Problemen mit den Leistungen im Arbeitslosengeld II führen können, lassen sich durch einen höheren Informationsgrad vermeiden. Andererseits kann sich jeder Antragsteller hier auch zur Vorbereitung für das Vermittlungsgespräch informieren, z.B. über Arbeitsgelegenheiten („1-Euro-Job“), Weiterbildung, Ortsabwesenheit etc. und so den Erfolg des Vermittlungsgespräches vergrößern.

Eine ausführliche Kontaktliste mit den persönlichen Ansprechpartnern aus den verschiedenen Bereichen, versehen mit den telefonischen Durchwahlnummern und der Möglichkeit an jeden Ansprechpartner ein E-Mail zu senden rundet das Angebot ab. Hierdurch wird die Erreichbarkeit verbessert und kurze Anliegen können sofort geklärt werden.

Unter der Rubrik „Aktuelles“ wird zeitnah über wichtige Gesetzesänderungen informiert, sowie über Veranstaltungen des Jobcenters im Hause z.B. verschiedene Informationsveranstaltungen, als auch außer Hause, wie z.B. Messen oder andere städtische Veranstaltungen. Zudem können aktuelle Pressemitteilungen/Presseartikel nachgelesen werden.

Weitere Informationen unter: http://www.jobcenter-ingolstadt.de

Baustelle Schrobenhausener Straße

Montag, 25. Juni 2007

Verkehrsbehinderungen aufgrund von Kanal- und Straßenbauarbeiten

Ab Montag, 25. Juni ist mit Verkehrsbehinderungen aufgrund von Bauarbeiten in der Schrobenhausener Straße zu rechnen. Ab Ende Juli kommt es zur Vollsperrung der Straße in Teilbereichen. Die Umleitung ist ausgeschildert.

Zunächst wird der Kanalanschluss für Schmutzwasser im Bereich Einbogen im Auftrag der Ingolstädter Kommunalbetriebe gelegt. Im Anschluss daran werden Straßenbauarbeiten durch das Tiefbauamt Ingolstadt durchgeführt. Bis Ende Juli regelt, aufgrund der nötigen Fahrbahnverengung, eine Ampelschaltung den Verkehr. Der Radfahrverkehr wird über den Angeläckerweg zum Schmalzbuckel umgeleitet. Ab Ende Juli bis voraussichtlich Ende August kommt es zur Vollsperrung der Schrobenhausener Straße in Teilbereichen. Die Umleitung ist ausgeschildert.

Im zweiten Bauabschnitt, voraussichtlich von Anfang bis Mitte August, wird der Abschnitt der Schrobenhausener Str. zwischen Kreisel Fauststraße und Kirchstraße voll gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt in Fahrtrichtung Norden über die Georg-Heiß-Str./Robert- Koch-Str./Unteranger/Münchener Str. bzw. Kirchstr./Lechermannstr./Hagauer Str./Haunwöhrer Str. – in Fahrtrichtung Süden über die Fauststraße/Münchener Str. bzw. Haunwöhrer Str./Hagauer Str./Lechermannstraße/Kirchstr.

Im dritten Bauabschnitt, von Mitte bis Ende August, muss die Vollsperrung der Schrobenhausener Str. von der Fauststr. bis zur Geog-Heiß-Str. ausgedehnt werden. Die Umleitung erfolgt dann in Fahrtrichtung Norden über die Straße Georg-Heiß-Str./Robert- Koch-Str./Münchener Str. bzw. Weicheringer Str./Hagauer Str./Haunwöhrer Str. – in Fahrtrichtung Süden über die Fauststr./Münchener Str. bzw. Haunwöhrer Str./Hagauer Str./Weicheringer Str.

Die Straßenbauarbeiten werden voraussichtlich am 31.8.07 abgeschlossen sein.
Durch entsprechende Witterungseinflüsse können sich die Termine verschieben.

Neue Ganztagsklassen in Ingolstadt

Montag, 25. Juni 2007

200 Schüler besuchen Ganztagsunterricht

An drei Ingolstädter Schulen werden zum kommenden Schuljahr 2007/08 neue Ganztagesklassen eingerichtet, und zwar an der HS Herschelstraße, HS Stollstraße und GS Lessingstraße. Dies berichteten die Schulleiter Michael Schels, Anton Jungwirth und Edmund Rieger vergangene Woche in der städtischen Pressekonferenz.
In den Grundschule Ungernederstraße werden bisher 22 Kinder in einer gebundenen Ganztagesklasse unterrichtet, im September kommt eine weitere Klasse mit 22 Schülern dazu, außerdem eine 22-köpfige Klasse an der Grundschule Lessingstraße.

An der Hauptschule Lessingstraße besuchen 113 Schüler/innen gebundene Klassen, neu eingerichtet werden im September je eine gebundene Klasse an der Hauptschule Herschelstraße (25 Schüler) und an der Hauptschule Stollstraße (23 Schüler). Offene Ganztagesschule (bisher Ganztagesbetreuung) bedeutet, dass an der Schule am Nachmittag von einem Träger Förder- und Betreuungsangebote bereitgehalten werden, für die sich Schüler der Schule (nicht auf einzelne Klassen beschränkt), anmelden können.

In den gebundenen Ganztagesklassen (bisher Ganztagesklassen) wird der Schulbetrieb über den Schultag (8 bis etwa gegen 16 Uhr) verteilt, ergänzt mit Übungsstunden, Projektarbeit und sportlichen, musischen und differenzierenden Angeboten. Kinder der Ganztagesklassen besuchen die Unterrichtsangebote in vollem zeitlichen Umfang. Die Anmeldung zur Ganztagesklasse ist freiwillig.
Für jede gebundene Ganztagesklasse werden zusätzlich 12 Lehrerstunden (in der Grundschule 10) und 6000 Euro (in der Grundschule 3000 Euro) zur Verfügung gestellt. Mit den Geldmitteln können die Schulen mit außerschulischen Partnern (z.B. Sportvereinen, Musikschulen, VHS, Freischaffenden…) das Angebot erweitern oder die Betreuungsmaßnahmen ergänzen.

Bisherige Einrichtungen der gebundenen Form in Ingolstadt:
Im Schuljahr 2002/03 wurde an der Hauptschule an der Lessingstraße, zunächst mit einer 5. und 6. Klasse, mit dem Aufbau eines gebundenen Ganztageszuges begonnen, der als Angebot neben den „normalen“ Klassen laufen sollte. Mittlerweile ist der Zug bis in den neunten Jahrgang eingerichtet.
Zum Schuljahr 2006/07 wurde auch an einer Grundschule, an der GS an der Ungernederstraße, der Ganztagesschulbetrieb in gebundener Form in der 3. Jahrgangsstufe begonnen und wird im neuen Schuljahr in die 4. Jahrgangsstufe weitergeführt werden.

Neueinrichtungen von gebundenen Ganztagesklassen zum Schuljahr 07/08:
Das Staatliche Schulamt in der Stadt Ingolstadt unterstützt die Anträge der Grundschule an der Lessingstraße, der Hauptschule an der Herschelstraße und der Hauptschule an der Stollstraße vorbehaltlos und begrüßt den Zuschlag für unsere Schulen. In diesen Schulen der Stadt Ingolstadt wird eine heterogen zusammengesetzte Schülerschaft mit einem hohen Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund unterrichtet. Stadt und Schulamt unterstützen die Schulen bereits seit Jahren über die Lehrerstundenzuteilung bzw. über schulunterstützende Einrichtungen.

Die Einrichtung der gebundenen Ganztagesklassen ist für uns ein weiterer wichtiger Baustein, um einer Benachteiligung eines Teils der Kinder dieser Viertel entgegenzuwirken und alle Kinder ihren Begabungen entsprechend fördern und zu gleichen Lebenschancen führen zu können.
Wir versprechen uns von einem längeren Verbleib der Kinder an der Schule einen wichtigen Schritt zu mehr sprachlicher und sozialer Integration, zu mehr Hilfe in Richtung auf die schulische und/oder spätere berufliche Laufbahn und einen wichtigen Baustein zur individuellen Persönlichkeitsentwicklung.

Elternbeiräte und Elternschaft haben die Projekte der Schule mit breiter Zustimmung angenommen.
An den beiden genannten Hauptschulen sind außerdem schon seit Jahren über Träger Angebote der offenen Ganztagesschule (Ganztagesbetreuung) und der Jugendsozialarbeit an Schulen eingerichtet und haben sich gut bewährt. Diese Einrichtungen werden auch weiter im Angebot bleiben.

Bisherige Erfahrungen:
Unterrichtsbesuche in Ganztagesklassen, Gespräche mit beteiligten Lehrkräften und Rückmeldungen von Eltern und Schülern zeigen, dass die Ganztagesklassen gut angenommen werden und eine gute Arbeit liefern. In den Klassen kann man ein vergleichsweise sehr hohes Maß an Zusammenarbeit, Gemeinschaftssinn und sensiblem Umgang miteinander feststellen, die Leistungen der Kinder stabilisieren und verbessern sich und es hat sich mittlerweile auch ein eigenes selbstbewusstes Wir-Gefühl gegenüber anderen Klassen entwickelt.

Unterstützung durch die Stadt Ingolstadt:
Die Stadt Ingolstadt als zuständiger Sachaufwandsträger verweist auf die befürwortenden Beschlüsse des Stadtrates vom 5. April 2006 und 27. März 2007 und wird an den genannten Schulen die ergänzend erforderlichen Investitionen in Räume und Ausstattung tätigen. Ebenso übernimmt die Stadt die Organisation der Mittagsverpflegung.
Die derzeit an der Hauptschule an der Lessingstraße laufende Erweiterungsmaßnahme kommt in großen Teilen dem dort schon voll ausgebauten Ganztageszweig zu Gute. Auch die Hauptschule an der Herschelstraße ist seit Fertigstellung des sog. Kerschensteiner-Hauses für einen Ganztagesbetrieb gut gerüstet. Für die Hauptschule an der Stollstraße erarbeiten wir derzeit das Programm für eine neuerliche Erweiterung mit den für einen Ganztageszweig erforderlichen Raumstrukturen.

Ein ausreichendes Raumangebot gibt es für die Ganztagsschüler an der Grundschule Ungernederstraße nach Auszug der dorthin z.Zt. noch ausgelagerten drei Klassen der Petrus-Canisius-Schule. Für die Ganztagesklassen an der Grundschule Lessingstraße zeichnet sich dagegen räumlicher Handlungsbedarf ab.

Neunter Markt der Handwerkskunst

Mittwoch, 13. Juni 2007

Am Wochenende im Bauerngerätemuseum Hundszell

Bereits im neunten Jahr lädt das Hundszeller Bauerngerätemuseum am 16. und 17. Juni seine Gäste zu seinem „Markt der Handwerkskunst“. Dieser Markt mit dem besonderen Flair, mit seiner fast intimen Atmosphäre in Hof, Garten und Ausstellungsgebäuden des früheren Bauernhofes, hat mittlerweile seinen festen Platz im Ingolstädter Veranstaltungskalender. Die sorgfältige Auswahl der Anbieter garantiert wie immer eine außergewöhnliche Vielfalt und Zusammensetzung.

Was man in Hundszell nicht findet, ist Handelsware von der Stange. Vielmehr begegnet man hier ehrlicher Handwerkskunst, bodenständig und verspielt, traditionell und zeitgenössisch, modern und zeitlos. Bei einem un-schlagbar günstigen Eintritt von zwei Euro (bis 16 Jahre ist der Eintritt ganz frei) eröffnet sich die Gelegenheit, manch selten gewordenes Handwerk ganz unmittelbar kennen zu lernen. Wo sonst hat man die Chance, sich aus erster Hand über Materialien und Arbeitsweisen zu informieren – und vielen der Meister(innen) bei der Arbeit über die Schulter zu schauen?

Rund drei Duzend (Kunst)Handwerker demonstrieren an diesem Wochenende in Hundszell ihre Meisterschaft. Sie arbeiten in Metall, (Edel)Stein, Holz, Keramik, Glas und Textilien. Sie schneidern Trachten, sieden Seife, vergolden Bilderrahmen oder treiben Kupferplatten zu Wetterfahnen. Zu den „Urgesteinen“ des Marktes zählen etwa der Schmied Anton Roith, der heuer die komplette Herstellung eines historischen Türschlosses demonstriert, oder der Scherenschleifer Klaus Langenfeld, auf dessen sichere Hand am fußgetriebenen Schleifstein die Kenner schwören. (Deshalb: stumpfe Messer und Scheren nicht vergessen!)

Neben Altbewährtem gibt es auf dem Markt aber auch alljährlich neue Gesichter zu sehen. So präsentiert heuer, gewissermaßen „außer Konkurrenz“, Juliane Schölß in einer kleinen, aber erlesenen Sonderschau eine Auswahl ihrer Silberschmiedearbeiten, vor allem Geschirr und Bestecke aus Silber und anderen edlen Metallen. Juliane Schölß, Spross der bekannten Ingolstädter Künstlerfamilie, wurde im Jahr 2005 mit dem Oberbayerischen Förderpreis für Schmuck und Gerät ausgezeichnet und studiert zur Zeit an der Nürnberger Akademie der Bildenden Künste.

Das ganze Markttreiben ist eingebunden in den „normalen“ Museumsbetrieb. Das heißt, es besteht selbstverständlich die Gelegenheit, die Ausstellungen des Hauses zu besichtigen, darunter die aktuelle Sonderschau „Feurio“ über Feuergefahr und Brandbekämpfung auf dem Lande. Für das leibliche Wohl ist ebenso gesorgt wie für die Unterhaltung der Kinder. Die dürfen abwechselnd bei verschiedenen Handwerkern selbst Hand anlegen und kleine Arbeiten ausprobieren.

Dazu kommt ein hoch attraktives Musikprogramm – für das allein man im Normalfall einen deutlich höheren Eintritt bezahlen müsste. Am Samstagnachmittag geben die jungen Ingolstädter „Streichhölzer“ ihre frische Streichmusik „von Augsburg bis Ungarn“ zum besten, unverbraucht, locker und virtuos. Ab 18 Uhr, sind härtere Töne angesagt, bei Blues, Rock und Groove von den „Rad Gumbo“. „Dackel“ Hirmer, Gerhard Spreng und Erwin Schmidl liefern ihre unter die Haut gehende Interpretation von legendären Stücken jener Musikrichtungen, spielen und singen aber auch eigene Kompositionen. Exzellente Instrumentenbeherrschung, Virtuosität und ungebändigte Spielfreude verspricht schließlich die Gruppe „Luz amoi“, die den Sonntag bestreitet (11 bis etwa 14.30 Uhr). Die fünf jungen Vollblutmusiker, allesamt Studierende oder Absolventen von Musikhochschulen, bestechen mit „bayerischer Weltmusik“, einer Melange aus Landler und Samba, Gstanzln und Jazz. Kein Wunder, dass die Gruppe längst vom Bayerischen Rundfunk entdeckt wurde.

Viele Gründe also, zum 9. Markt der Handwerkskunst nach Hundszell zu pilgern, in die Probststraße 13, wo mittlerweile ein geräumiger (kostenloser) Parkplatz zur Verfügung steht. Das Museum ist aber auch bequem mit den Bussen der INVG, Linien 10 und 40, erreichbar. Geöffnet ist der Markt am Samstag von 12 bis 21 Uhr und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Als zusätzlichen Anreiz haben die Marktleute eine Reihe wertvoller Preise gestiftet, die an beiden Tagen unter den Besuchern ausgelost werden.