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Maibaum für das Klinikum Rosenheim

Samstag, 01. Juli 2006

Das Klinikum Rosenheim besitzt seit dem 31.05.2006 einen eigenen Maibaum. Er trägt die Zunftzeichen aller am Hause vertretenen medizinischen Disziplinen. Der 28 Meter hohe Baum wurde von einem 40-Tonnen-Kranwagen der Firma Waldschütz, Irschenberg in seine Verankerung vor dem Haus 6 an der Pettenkoferstraße gehoben, anschließend brachten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Westerndorf St. Peter die Schilder an.

Herr Prof. Dr. Peter Wagner, Initiator des Klinikmaibaumes und Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Gefäß- und Thoraxchirurgie, konnte, trotz der ungünstigen Witterungsverhältnisse, zahlreiche Zuschauer begrüßen, u. a. die Oberbürgermeisterin Frau Gabriele Bauer, die Mitglieder des Verwaltungsrates und die Klinikleitung. Er wies darauf hin, dass das Klinikum Rosenheim, nach seinem Kenntnisstand, das erste Akutkrankenhaus in Deutschland mit einem eigenen Maibaum ist. Vom Brauchtum her habe ein solches Schmuckstück einen vielfältigen Symbolcharakter.

Ein Maibaum versinnbildlicht vor allem Selbstbewusstsein und Eintracht. Aufgrund der Größe des Klinikums, der auch in diesem Jahr deutlichen steigenden Patientenzahlen, entgegen dem bundesweiten Trend und der wirtschaftlich gesunden Ertragslage, könne man Selbstbewusstsein demonstrieren. Des Weiteren würden die einzelnen medizinischen Bereiche außerordentlich harmonisch in Eintracht zusammenarbeiten, zum Wohl der Patienten. Als sichtbares Zeichen hierfür passe ein Maibaum somit gut zum Klinikum Rosenheim. Er wünschte, dass diese Eigenschaften möglichst lange erhalten bleiben und der Maibaum somit viele Jahre das Klinikgelände verschönern kann.

Drei Unternehmerpersönlichkeiten der Region haben den Maibaum gestiftet: Herr Sebastian Bauer aus Raubling, Herr Prof. Dr. Anton Kathrein und Frau Rita Liebig aus Rosenheim. Bei Ihnen bedankte sich Prof. Dr. Wagner ganz herzlich. Er wies auch auf den besonderen Einsatz von Herrn Sebastian Bauer für diesen Maibaum hin, ihm sei es wesentlich zu verdanken, dass dieses ungewöhnliche Projekt realisiert werden konnte. Zum Schluss spielten Mitglieder der Rohrdorfer Blasmusik, zu Ehren der Stifter, den Bayerischen Defiliermarsch.

Studie stellt Stadt und Landkreis Rosenheim hervorragendes Zeugnis aus

Samstag, 01. Juli 2006

Bei einer aktuellen Untersuchung des Forschungsinstitutes für Regional- und Clustermanagement wurden der Stadt und dem Landkreis Rosenheim gute Zukunftschancen bescheinigt. Die Studie untersuchte die Wettbewerbsfähigkeit aller 96 bayerischen Landkreise und kreisfreien Städte anhand der Beschäftigungs- sowie Zukunftsdynamik.

Ziel der Studie war es die Perspektiven der Städte und Kreise bis zum Jahr 2009 anhand der derzeitigen Branchenstrukturen sowie Beschäftigtenentwicklungen herauszufinden. Sowohl die Stadt als auch der Landkreis Rosenheim schnitten hier überdurchschnittlich gut ab. Dies ist umso bemerkenswerter, da der Wirtschaftsraum Rosenheim der einzige Raum ist, in dem sowohl die kreisfreie Stadt als auch der umgebende Landkreis diese positive Bewertung erhielten. Generell fällt bei den Ergebnissen auf, dass vor allem kreisfreie Städte gute Zukunftschancen haben, bei ländlichen Räumen hingegen Probleme erwartet werden.

Positiv für Rosenheim wirkt sich vor allem aus, dass der Strukturwandel vom produzierenden Gewerbe zu mehr Dienstleistungsstrukturen im Wirtschaftsraum bereits zu einem großen Teil stattgefunden hat und das produzierende Gewerbe sowie der Dienstleistungssektor einen äußerst gesunden Branchenmix aufweisen. Unterstützt wird diese Entwicklung durch eine konsequente Clusterpolitik, z.B. in den Bereichen Holzkompetenz und Informations- und Informationstechnologie. Kompetenzstandorte haben hier Vorteile, da sie auf bereits vorhandene Strukturen weitere Netzwerke aufbauen können.