Archiv für die Kategorie ‘Traunstein’

Bayern Tour Natur: Einladung zum Naturspaziergang in Traunstein

Mittwoch, 16. April 2008

Im April starten in Traunstein wieder die beliebten Naturspaziergänge. Ein besonderes Ereignis bietet diesmal der Spaziergang am 3. Mai. Im Rahmen der Bayern Tour Natur begleitet der Staatssekretär des Bayerischen Umweltministeriums, Herr Marcel Huber, unseren Naturspaziergang.

Alle Bürger sind herzlich eingeladen, an diesem Rundgang teilzunehmen. Dieser findet am Samstag, den 3. Mai 2008 um 10:00 Uhr statt. Treffpunkt ist vor der Touristinfo (Kulturzentrum) im Stadtpark Traunstein. Bitte nehmen Sie sich ca. 2 ½ Stunden Zeit und erfahren Sie Interessantes von den beiden Naturführern Dr. Ute Künkele und Dr. Thomas Rettelbach.

Klassik-Konzert für Traunsteiner Senioren am Mittwoch, 13. Juni im Kunstraum Klosterkirche

Dienstag, 05. Juni 2007

Die Internationale Stiftung zur Foerderung von Kultur und Zivilisation, München, und die Stadt Traunstein veranstalten am Mittwoch, 13. Juni 2007 um 15 Uhr – wegen des großen Erfolges bereits zum dritten Mal – die „Musik am Nachmittag“, ein kostenloses klassisches Konzert bei Kaffee und Kuchen für Traunsteiner Senioren. Auf dem Programm steht diesmal die „Oper im Taschenbuchformat – Die Zauberflöte von W.A. Mozart“, präsentiert und erläutert von Johannes Erkes mit seinem Streichquartett sowie Agnes Preis (Sopran) als Königin der Nacht, Isabella Stettner (Sopran) als Pamina und Papagena, Thomas Bémer (Tenor) als Tamino und Monostatos und Marcus Weishaar (Bassbariton) als Papageno und Sarastro.

Kostenlose Einlasskarten sind erhältlich in der Tourist-Information Traunstein, Kulturzentrum am Stadtpark, Haywards-Heath-Weg 1. Aufgrund des begrenzten Platzangebotes ist ein Einlass am Tag der Veranstaltung ohne Einlasskarte nicht möglich.

Die Stadt Traunstein bedankt sich herzlich bei allen, die diese Veranstaltung unterstützen, insbesondere bei der Petrusquelle GmbH, den Bäckereien Kotter und Schneider, dem Malteser Hilfsdienst, den Brauereien Schnitzlbaumer, Wochinger und Hofbräuhaus Traunstein, bei der Berufsfachschule für Hauswirtschaft und Kinderpflege Traunstein und der Kulturfördervereinigung ARTS Traunstein e.V. für die kostenlose Überlassung der Klosterkirche.

Die „Musik am Nachmittag“ ist ein besonderes Dankeschön des Stifters Erich Fischer an die älteren Menschen, insbesondere der Kriegsgeneration. Seit 1996 wurden in ganz Deutschland über 1.400 dieser Konzertnachmittage für mehr als 330.000 Senioren veranstaltet.

Achtung: Die „Zauberflöte im Taschenbuchformat“ wird am Abend desselben Tages nochmals für die allgemeine Öffentlichkeit um 20 Uhr im Stadtpark vor der Kirche St. Georg und Katharina aufgeführt. Diese Vorstellung ist ebenfalls kostenlos. Sie entfällt bei schlechtem Wetter.

32. Traunsteiner Christkindlmarkt

Dienstag, 14. November 2006

Von Freitag, 1. Dezember (Eröffnung mit OB Fritz Stahl und der Stadtmusik Traunstein um 17 Uhr) bis Samstag, 23. Dezember 2006 findet der 32. Traunsteiner Christkindlmarkt statt. Der traditionsreiche Weihnachtsmarkt auf dem Stadtplatz präsentiert sich wieder mit einem bunten Angebot an Waren und vorweihnachtlichen Attraktionen. Ein abwechslungsreiches Programm auf der Christkindlmarkt-Bühne, zahlreiche Sonderaktionen und ein spezieller Kinder- und Familientag am Sonntag, 10. Dezember, machen den Traunsteiner Christkindlmarkt zu einem stimmungsvollen und vergnüglichen Fest für die ganze Familie. Umgeben von den malerischen Fassaden der historischen Altstadt und der Stadtpfarrkirche St. Oswald warten über 30 festlich geschmückte und beleuchtete Christkindlmarkt-Hütten auf die Besucher aus Nah und Fern. Wechselnde Händler an den Standln garantieren drei Wochen lang ein vielseitiges Warenangebot. Ebenso reichhaltig ist die Auswahl an kulinarischen Köstlichkeiten. Da ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei!

Bühnenzauber und Kindertag

Auch in diesem Jahr finden pro Tag jeweils um 17 und 19 Uhr Aufführungen auf der Christkindlmarkt-Bühne statt. Chöre, Bläser- und Musikgruppen, Tanzvorführungen, Theater – und natürlich der Besuch vom Nikolaus am 5. Dezember um 18 Uhr – machen die Vorweihnachtszeit in Traunstein zu einem unvergesslichen Erlebnis für Groß und Klein.

Besonders die Kinder dürfen sich heuer auf tolle vorweihnachtliche Attraktionen freuen. Neben einem Kinderkarussell und der beliebten Modelleisenbahn werden zum ersten Mal Kutschfahrten rund um den Traunsteiner Christkindlmarkt angeboten, jeweils an den Sonntagen zwischen 13 und 16 Uhr.

Ebenfalls neu: An den Samstagen, 9. und 16. Dezember bietet der Waldorfkindergarten Chiemgau jeweils von 10 bis 17 Uhr eine kostenlose Kinderbetreuung im Rathaus an. So können die Eltern unbeschwert nach Weihnachtsgeschenken suchen, während die Kleinen in guten Händen sind.

Am Sonntag, 10. Dezember, lädt der Christkindlmarkt dann zum großen Kinder- und Familientag ein: Von 13 Uhr bis 16 Uhr finden auf der Christkindlmarkt-Bühne im Stundentakt Mitmach-Aktionen und Vorführungen für Kinder statt: Weihnachtsbasteleien, Kasperltheater, Krippenspiel und ein Theaterstück („Der Nikolaus und die guten Waldgeiser“) der Greenpeace-Gruppe Chiemgau stehen auf dem Programm.

Ab 17 Uhr wird es auch für Erwachsene interessant: Der beliebte Schauspieler Wolfgang Fierek kommt zum Stand von Erwin Mertl, um für einen guten Zweck Tee zu mischen.

„Aktion Sternstunden“ des Bayerischen Rundfunks:

Promi-Gast Wolfgang Fierek mischt und signiert Traunsteiner Benefiz-Tee

Nach dem spektakulären Weltrekordversuch der Bäckerei Kotter im letzten Jahr werden die Traunsteiner auch heuer wieder für die „Aktion Sternstunden“ des Bayerischen Rundfunks aktiv: Vom 1. bis 23. Dezember werden auf dem Christkindlmarkt am Stadtplatz Leckereien wie Trüffel, Marmelade und Tee zu Gunsten Not leidender Kinder verkauft. Als besonderes Highlight haben die Besucher am Sonntag, 10. Dezember, die Möglichkeit, sich am Stand von Erwin Mertl einen individuellen Tee zusammenzustellen. Als prominenter Stargast wird sich dort Wolfgang Fierek ins Zeug legen, der die Spenden-Aktion des Bayerischen Rundfunks höchstpersönlich unterstützen wird: von 17 bis 19 Uhr hilft und berät er die Christkindlmarkt-Besucher beim Tee-Mischen und signiert auf Wunsch sogar den Tee-Aufkleber.

Eiskalte Kunst mit Eisschnitzer Christian Staber

Ein Kunsterlebnis der ganz besonderen Art erwartet die Besucher des Traunsteiner Christkindlmarktes am Freitag, 15.12.2006: Von 14 bis 19 Uhr wird Christian Staber, Eisschnitzer aus Nussdorf am Inn, aus rund einer Tonne Eis – live mit Kettensäge und Meißel – Figuren wie einen Schwan oder Weihnachtsstern „schnitzen“.

Der gebürtige Brannenburger hat sich als gelernter Koch und seit 1990 auch als „Eiskünstler“ mit eigener Firma („Die eiskalte Kunst“) im In- und Ausland einen Namen gemacht. Bei zahlreichen Kochkunstausstellungen und internationalen Eisschnitz-Wettbewerben hat er schon fleißig Bronze-, Silber- und Goldmedaillen gesammelt.
Ganz klar, dass bei so herausragendem Können auch das Fernsehen Interesse an Christian Staber zeigt. So war er neben Auftritten im Regionalfernsehen auch schon im ARD, ZDF, NDR, ORF, im Bayerischen Fernsehen („Wir in Bayern – Gernstl unterwegs“) und auf RTL in „Stern TV“ mit Günther Jauch zu sehen.

Dass die Stadt Traunstein den schwer beschäftigten Eisschnitzer jetzt auch einmal für einen „eiskalten“ Einsatz in der Großen Kreisstadt gewinnen konnte, darf die Besucher des Christkindlmarktes ganz besonders freuen. Darum: Diesen Programmpunkt sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen!

„Weihnachtslieder selber singen“ mit Ernst Schusser und Eva Bruckner

Aufgrund des anhaltenden Erfolges laden auch heuer wieder Ernst Schusser und Eva Bruckner vom Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern alle sangesfreudigen Menschen zum gemeinsamen Weihnachtslieder-Singen ein – diesmal am Donnerstag, 14. Dezember 2006 um 18.00 Uhr im Brunnenhof des Rathauses (bei schlechtem Wetter: im Rathaus-Foyer). Eingeladen sind Alt und Jung, Kinder und Erwachsene, alle Bürgerinnen und Bürger, die gerne singen. Jeder kann mitsingen, jeder kann kommen und gehen, wie er will. Es wird nicht wie im Chor gesungen, sondern ganz zwanglos, ohne Hang zur Perfektion. Gesungen werden bekannte deutsche Weihnachtslieder wie zum Beispiel „Alle Jahre wieder“, „Leise rieselt der Schnee“, „Zu Bethlehem geboren…“ und einige regionale bayerische Volkslieder wie „Es wird scho glei dumper“.

Musikalisches ABC: Adventssingen, BigBand und Chiemgau Brass

Im Rahmen des Traunsteiner Christkindlmarktes finden in und um den Weihnachtsmarkt wieder zahlreiche vorweihnachtliche Konzerte statt. Auf zwei musikalische Höhepunkte sei hier besonders hingewiesen: Am Freitag, 8. Dezember, laden der Bund der Bayerischen Gebirgsschützen-Kompanien und die Gebirgsschützenkompanie Traunstein um 19.30 Uhr zum Adventssingen der Bayerischen Gebirgsschützen in die Stadtpfarrkirche St. Oswald ein. Der Eintritt ist frei. Die Gebirgsschützenkompanie Traunstein bittet stattdessen um Spenden für die Restaurierung der „Benedikt-Orgel“ in der Stadtpfarrkirche. Mitwirkende sind die Weisenbläser des Musikzugs der Gebirgsschützenkompanie Traunstein (Konzert auf der Christkindlmarktbühne um 19.00 Uhr), die St. Leonharder Stubn-Musi, die Tenglinger Sänger, die Plattenberger Sängerinnen und die Stoana Sänger. Siegi Götze führt durchs Programm. Nach dem Adventssingen wird noch eine kleine Serenade vor der Patrona Bavariae gespielt und dann geht es im Fackel-Marsch zum Hofbräuhaus.

Nicht ganz so traditionell, aber deshalb nicht weniger festlich wird das Konzert von Chiemgau Brass und der 2nd Floor Big Band der Musikschule Traunstein im Großen Rathaussaal am Sonntag, 17. Dezember um 17 Uhr. Die beiden Bands unter der Leitung von Musikschulleiter Georg Holzner nehmen die Zuhörer mit auf eine weihnachtliche Reise durch die Welt. Kartenvorverkauf in der Tourist-Information Traunstein, Tel. 0861/9869523, oder an der Abendkasse im Rathaus ab 16 Uhr.

Mode aus Schafwolle

Sogar eine Modenschau gibt es in diesem Jahr auf der Traunsteiner Christkindlmarkt-Bühne zu sehen! Am Samstag, 16. Dezember, jeweils um 14 und 15 Uhr führen die drei „Schiefer-Weiber“ und Hans aus Rosenheim ihre Schafwoll-Mode vor, genauer gesagt: vielseitige und lässige Kleidung in handgewebter Wolle und peppige Ledertaschen aus eigener Werkstatt. Donata und Kathrin Schiefer arbeiten und präsentieren ihre Unikate normalerweise in gemeinsamen Räumen in Rosenheim am Ludwigsplatz 9, im “atelier am grünen markt”, nun auch zum ersten Mal bei einer

Open-air-Modenschau in Traunstein!

Sonderausstellungen: Neapolitanische Krippen und Scherenschnitte

„Die Menschwerdung Gottes in der neapolitanischen Krippenkunst“ ist der Titel einer wertvollen Krippenausstellung im Kunstraum Klosterkirche. Kein Geringerer als Papst Benedikt XVI. war es, der Traunstein als Ort für diese außergewöhnliche Ausstellung vorgeschlagen hat. Vom 25. November bis 26. Dezember, täglich von 15 bis 19 Uhr, präsentieren die Stadt Traunstein und der neapolitanische Krippenverein „Amici del Presepio“ wunderschöne Krippen, die man sich unbedingt ansehen sollte!

Scherenschnitte, Silhouetten und Schattenrisse vom Barock bis heute sind in der Ausstellung „Weihnachtliches auf Papier – Die schwarze Kunst“ im Stadt- und Spielzeugmuseum (Heimathaus) zu sehen. Die interessante Präsentation ist vom 1. bis 22. Dezember täglich von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

„Deutschen Meisterschaft Bergfahren 2006“ in Traunstein

Dienstag, 12. September 2006

Der Radsportverein 1948 Traunstein e.V. ist vom Bund Deutscher Radfahrer mit der Ausrichtung der
„Deutschen Meisterschaft Bergfahren 2006“ beauftragt worden.

Programm in Kurzfassung: Sonntag, 01.Oktober 2006

8:30 Uhr Start Frauen und Juniorinnen * Zieleinläufe gegen 11:45 Uhr
11:00 Uhr Start Junioren * Zieleinlauf gegen 13:45 Uhr
14:00 Uhr Start Eliteklasse * Zieleinlauf gegen 18:00 Uhr

Die verschiedenen Rennklassen durchfahren insgesamt 16-mal das Ziel auf dem Stadtplatz.

Spiel, Spaß Musik und abwechslungsreiche Unterhaltung auf dem Stadtplatz sorgen den ganzen Tag über für reichlich Abwechslung.

Um das leibliche Wohl unserer Gäste kümmern sich die Damen des RSV Traunstein und die Brauerei Wochinger.

Die Glocke »passt perfekt« – Einweihung der “Benediktglocke” in Traunstein

Samstag, 01. Juli 2006

Seminardirektor Thomas Frauenlob schlug nach der »Geburt« die »Bendiktglocke« zum ersten Mal an 

»Die passt perfekt.« So kommentierte Peter Grassmayr gestern das Ergebnis des ersten Anschlags der »Benediktglocke«. Nachdem die Glocken für das Studienseminar St. Michael vergangene Woche in der Glockengießerei Grassmayr in Innsbruck gegossen worden waren – wir berichteten ausführlich – steht damit seit gestern fest: der Guss ist gelungen.  

Nach der »Geburt« der Glocken – so nennt man das Auspacken aus der Gießform – wurden die Glocken zunächst gereinigt und dann von Peter Grassmayr getestet. Dies war nicht nur für die kleine Delegation aus Traunstein, die der »Glocken-Geburt« beiwohnte, sondern auch für Glockengießer Peter Grassmayr und seine Mannschaft ein spannender Moment. Denn trotz aller Professionalität bei der Vorbereitung und beim Guss – ob dieser gelungen ist und die Glocken auch so tönen wie gewünscht, das stellt sich immer erst heraus, wenn sie erkaltet und aus der Form ausgepackt sind. Die Größte der für das neue Geläut im Studienseminar gegossenen Glocken ist die »Benediktglocke«. Den ersten Anschlag der »Benediktglocke« nahm der Direktor des Studienseminars, Thomas Frauenlob, vor. Peter Grassmayr war mit dem Klang sehr zufrieden. Man müsse bei dieser Glocke überhaupt nichts mehr nachkorrigieren, verkündete er stolz. 

Stadtrat Karl Schulz, zugleich 2. Vorsitzender des Vereins »Freunde der Benediktglocke«, sagte, er sei froh, dass die Geburt aller Glocken »glücklich und ohne Komplikationen verlaufen ist«. Weiter betonte er: »Der erste Schrei … ich meine selbstverständlich der erste Ton, klingt äußerst viel versprechend. Der Gesamtklang der Glocken stimmt!« Er freue sich, dass die altehrwürdige »Kapuzinerglocke wieder Familienzuwachs mit fünf Geschwistern erhalten hat, die alle wohlgeraten sind«. 

Das neue Geläut besteht aus sechs Glocken: »Benediktglocke«, »Marienglocke«, »Korbinianglocke«, »Michaelglocke«, »Josefglocke« und »Kapuzinerglocke«. Die »Benediktglocke« ist ein Bürgergeschenk, initiiert vom Verein »Freunde der Benediktglocke«, an Papst Benedikt XVI., der sie wiederum dem Seminar St. Michael zur Verfügung stellt, in dem er Jahre seiner Schulzeit verbracht hat und in das er bis zu seiner Papstwahl immer wieder zurückgekehrt ist (zuletzt im Januar 2005). Die »Marienglocke« wird von der Gebirgsschützenkompanie Traunstein gestiftet, die »Korbinianglocke« von der Gemeinschaft und den Freunden des Studienseminars St. Michael, die »Michaelglocke« von Kaplan Michael Mannhardt und die »Josefglocke« von Seminardirektor Thomas Frauenlob und Stadtrat Schulz. Die »Kapuzinerglocke« stellt die Stadt Traunstein zur Verfügung. Bei ihr handelt es sich um eine 1774 in Burghausen gegossene Glocke, die bis vor wenigen Tagen im Turm der ehemaligen Klosterkirche hing und am Wochenende nach dem »Ausläuten« abgehängt wurde. Damit das künftige Geläut im Studienseminar »stimmig« ist, müssen die neu gegossenen Glocken auf den Ton der »Kapuzinerglocke« abgestimmt sein. 

Noch wartet einiges an Arbeit 

Peter Grassmayr erläuterte, dass es mit dem Guss der Glocken noch nicht getan ist. Auf ihn und seine Mitarbeiter wartet noch einiges an Arbeit. Die Glocken müssen zum Beispiel noch abgeschliffen und gebürstet werden, erst dann erhalten sie ihren Glanz. Nach der »Geburt« waren die Glocken noch von feinen Lehmschichten umhüllt. Auch wird die »Kapuzinerglocke« noch von der Firma Grassmayr hergerichtet. Sie bekommt ein neues Joch aufgesetzt, die Glocke selbst wird nur mit Wasser und Seife gereinigt, so dass die Patina dran bleibt. »Sonst machen wir nichts, da sie ein historisches Gut ist«, so Peter Grassmayr. 

Die Gesamtkosten für das neue Geläut im Studienseminar St. Michael betragen rund 55 000 Euro. Aufgrund von Geld- und Glockenspenden ist bereits ein großer Teil zusammengekommen, doch noch fehlen rund 20 000 Euro für das so genannte »Läuteferigmachen«. Der Verein »Freunde der Benediktglocke Traunstein«, dessen satzungsgemäßer Auftrag nicht nur die Finanzierung der »Benediktglocke« selbst ist, sondern auch die Unterstützung des Gesamtprojekts (z. B. Glockenstuhl ), sammelt daher weiter Geld.  

Benefizveranstaltung in der Klosterkirche 

Wer den Verein unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende auf das Konto Nummer 8220 469 bei der Kreissparkasse Traunstein-Trostberg (BLZ 710 520 50) tun. Damit der Verein Spendenquittungen ausstellen kann, soll auf der Überweisung die vollständige Anschrift des Spenders angegeben werden. Im Studienseminar wird nach Abschluss der Aktion eine Spendertafel aufgestellt. Spenden kann man auch im Rahmen einer Benefizveranstaltung der »Bürgeraktion Benediktglocke« am heutigen Mittwoch um 20 Uhr im Kunstraum Klosterkirche. Willi Schwenkmeier liest und spielt Friedrich Schillers »Das Lied von der Glocke«, während des Vortrags soll die »Kapuzinerglocke« nochmals angeschlagen werden. 

Wenn alles nach Plan läuft – und so sieht es derzeit auch aus –, dann ist im September erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg wieder ein vollständiges Glockengeläut aus dem Studienseminar zu hören: Zu der Stunde, in der Papst Benedikt XVI. am 14. September seinen Bayern-Besuch beendet und wieder nach Rom fliegt, wird dort das neue Geläut erklingen.  

Die »Benediktglocke« wird übrigens bei der Papst-Messe in München-Riem am 10. September in der Nähe des Altars aufgestellt und in einer Extra-Komposition mit in die musikalische Gestaltung eingebunden. Am 13. September erfolgt der Aufzug der Benediktglocke im Studienseminar, damit sie dort am nächsten Tag zusammen mit den anderen Glocken läuten kann.

Erlebniswarmbad Traunstein wird repariert – Wiedereröffnung voraussichtlich am 15. Juli 2006

Samstag, 01. Juli 2006

Katastrophale Regenfälle am Donnerstag der vergangenen Woche haben in der Region Traunstein schwere Schäden verursacht. Am meisten wurde in der Stadt das städtische Erlebniswarmbad in Mitleidenschaft gezogen. Die starken Regenfälle führten zum Anschwellen des Röthelbaches, der sowohl die Hochbergstraße als auch das städtische Schwimmbad überströmte. Nicht nur Liegewiese und Parkplatz wurden durch den Regen und den ausgeuferten Röthelbach überschwemmt, sondern auch die gesamte Technik „außer Gefecht gesetzt.“ 

In den ersten Stunden der Aufräumungs- und Säuberungsarbeiten musste man befürchten, dass die Schäden bei der Wassertechnik (Pumpen, Schaltschränke) so hoch sind, dass eine völlige Erneuerung notwendig wird und damit der Badebetrieb für die Saison ausfällt. 

Inzwischen kann berichtet werden, dass das konzentrierte Arbeiten des städtischen Personals und der beauftragten Büros und Firmen nun zu der Hoffnung Anlass gibt, das Bad am 15. Juli wieder eröffnen zu können. Oberbürgermeister Fritz Stahl lobte in diesem Zusammenhang insbesonders Schwimmbadpersonal, städtische Hausverwaltung, Planer und Firmen, die in bravouröser Arbeit dafür gesorgt hätten, dass nun die Reparaturen beginnen und vollendet werden können. Wenn alles klappt, wenn nichts dazwischen kommt, können also die Traunsteiner und ihre Gäste das Erlebniswarmbad ab Samstag, 15. Juli wieder genießen.